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Abschätzung der Repräsentativität des Netzes der deutschen UNESCO-Biosphärenreservate - ein Beitrag zur Diskussion

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Produktbeschreibung
Im Kriterienkatalog für die Anerkennung und Überprüfung von UNESCO-Biosphärenreservaten in Deutschland wird die Repräsentativität als ein strukturelles Kriterium genannt, das Voraussetzung für eine Anerkennung ist. Im vorliegenden Beitrag werden die deutschen UNESCO-Biosphärenreservate anhand verschiedener Merkmale hinsichtlich ihrer Repräsentativität analysiert. Die Prüfung der Repräsentativität erfolgt auf der Grundlage - der Landschaften und Landschaftstypen, - der Hotspots der biologischen Vielfalt, - der Biotopverbundsysteme sowie - kulturbedingter Natura-2000-FFH-Lebensraumtypen. Dieses Vorgehen zielt auf eine sachgerechte Beurteilung der Repräsentativität bei künftigen Ausweisungen und Anträgen auf UNESCO-Anerkennung. Eine Analyse anhand kulturell-gesellschaftlicher Gegebenheiten, wie sie der Kriterienkatalog außerdem fordert, erfolgt nicht und bleibt ggf. einem späteren Beitrag vorbehalten. Die schließlich vorgenommene Repräsentativitätsbewertung dient der konsistenten Entwicklung eines repräsentativen bundesweiten Schutzgebietssystems im Rahmen eines "Nationalen Aktionsplanes Schutzgebiete" von Bund und Ländern.
92. Jahrgang 2017
Heft 12
Seitenbereich 534 - 547
DOI: 10.17433/12.2017.50153525.534-547