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Bestandsrückgänge von Insekten in Schutzgebieten - bisherige Erkenntnisse aus einem laufenden Forschungsprogramm

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Produktbeschreibung
Aus bereits vorliegenden Zwischenergebnissen eines laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekts des Entomologischen Vereins Krefeld (EVK) sind u.a. gravierende Veränderungen in den Insektenzönosen an vielen Standorten in Schutzgebieten Deutschlands ableitbar, die auch die Gesamtheit der Insekten betreffen. Dies zeigt die Notwendigkeit, lokale Insektendiversität, welche in der Summe der Arten zu mehr als 90% von flugaktiven Insekten geprägt wird, durch geeignete Methodik zuverlässig zu erfassen. Hierfür bedarf es eines Monitorings, das Veränderungen in einem derart großen Ausschnitt der gesamten Artendiversität über Jahrzehnte hinweg ermittelt, sowie einer langfristigen Archivierung der Proben. Die Ergebnisse verdeutlichen darüber hinaus die Bedeutung einer Standardisierung der Methodik, einer breiten Erfassung von Begleitdaten und einer Implementierung aktueller Verfahren, z.B. einer quantitativen Analyse von Habitatmerkmalen mittels Kameradrohnen sowie einer DNA-basierten Artenbestimmung von Mischproben. Exemplarische Bewertungen von Veränderungen der untersuchten Schutzgebietsflächen zeigen die Notwendigkeit einer Verbesserung planerischer Vorgaben zum Management sowie der Ausführungspraxis. Bei der Landnutzung innerhalb und unmittelbar angrenzend an die Schutzgebiete bestehen erhebliche Defizite in der Risikobewertung der Landnutzung, in der planerischen Integration und bei der Datentransparenz, insbesondere bei Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln.
94. Jahrgang 2019
Heft 6+7
Seitenbereich 255 - 260
DOI: 10.17433/6.2019.50153701.255-260

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