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Biologische Vielfalt im urbanen Raum

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Produktbeschreibung
In dem vorliegenden Beitrag ist der Blick auf die Stadt als Lebensraum für Tiere und Pflanzen gerichtet, und nicht auf die globalen Effekte, die Städte auf die biologische Vielfalt ausüben. Städte beherbergen einen großen Anteil der heimischen Tierwelt, und Großstädte sind bezüglich der Pflanzen nicht selten "Hot Spots". Nicht heimische Arten spielen dabei eine wesentliche Rolle. Der Artenbestand ist nicht stabil, und gerade bei den heimischen Arten sind Rückgänge erkennbar. Eine begrenzte Anzahl von Pflanzen und Tieren ist gut an die städtischen Lebensräume angepasst. Untersuchungen verschiedener taxonomischer Gruppen haben unterschiedliche Ergebnisse in Bezug auf urbane Einflussfaktoren gezeigt, daher besteht Bedarf nach taxonomische Gruppen übergreifender Forschung. Mit systematischen Ansätzen - wie dem Filtering-Konzept und Analysen auf verschiedenen Skalenebenen, z.B. Stadt in der Region, urbane Matrix und Grünräume - lässt sich nicht nur die Forschung gezielter ausrichten bzw. besser zuordnen, sondern es wird auch der Blick auf Faktoren gerichtet, die bisher zu wenig Beachtung fanden, wie z.B. die Bedeutung der privaten Akteure der Stadtgesellschaft. Außerdem werden Defizite in Bezug auf ein systematisches kommunales Monitoring aufgezeigt.
91. Jahrgang 2016
Heft 7
Seitenbereich 314 - 321
DOI: 10.17433/7.2016.50153400.314-321