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Das Engagement der Naturschutzorganisationen bei der Sicherung des Nationalen Naturerbes

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Produktbeschreibung
Die eigentumsrechtliche Sicherung von Naturschutzflächen im Rahmen des Nationalen Naturerbes (NNE) und die dem NNE vorausgegangene Übertragung von Bundesflächen ("Ostdeutsches Tafelsilber") gehen maßgeblich auf eine überverbandlich abgestimmte Initiative von Naturschutzorganisationen zurück. Diese haben im Vorfeld der jeweiligen politischen Entscheidungen gemeinsam wesentliche fachliche Grundlagen erarbeitet und auch den Namen "Nationales Naturerbe" geprägt. Naturschutzorganisationen leisten gleichzeitig wichtige Beiträge zur effizienten Verwaltung und naturschutzfachlichen Betreuung sowie zum Monitoring der Flächen. Umweltstiftungen und Naturschutzverbände haben Naturschutzflächen jedoch nicht nur kostenlos übernommen, sondern vielfach auch käuflich erworben. Seit 1990 haben Stiftungen und Verbände über 352 Millionen EUR in den Flächenerwerb (einmalige Kosten) investiert. Im Jahr 2014 besaßen Naturschutzorganisationen, Länder-Naturschutzstiftungen und die DBU Naturerbe GmbH bundesweit mindestens 217178 ha Naturschutzflächen.
90. Jahrgang 2015
Heft 3
Seitenbereich 105 - 116
DOI: 10.17433/3.2015.50153322.105-116