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Das G-DRG-System Version 2012

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Produktbeschreibung
Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat den Vertragspartnern auf der Bundesebene am 19. August 2011 den Entwurf des G-DRG-Katalogs für das Jahr 2012 präsentiert. Die wichtigste Neuerung ergibt sich aus der Umsetzung des gesetzgeberischen Auftrags zur Überführung der Finanzmittel aus dem Pflegeförderprogramm in das G-DRG-System 2012. Hierzu hat das InEK zwei Zusatzentgelte für die hochaufwendige Pflege von Patienten geschaffen. Obwohl die beiden neuen Zusatzentgelte als solche nicht in Frage gestellt wurden, war eine Vereinbarung des G-DRG-Katalogs 2012 durch die Selbstverwaltung in diesem Jahr nicht möglich, da der GKV-Spitzenverband seine Zustimmung zum Katalog von einer verbindlichen Regelung für die Überführung der Pflegefördermittel in den Landesbasisfallwert abhängig gemacht hat. Daher wird das Bundesministerium für Gesundheit den G-DRG-Katalog voraussichtlich weitgehend unverändert im Rahmen der "DRG-Entgeltkatalogverordnung 2012 - (DRG-EKV 2012)" in Kraft setzen. Abgesehen davon zeichnete sich insgesamt aus medizinischer Sicht wie in den vergangenen Jahren eine Konsolidierung ohne gravierende Systemumbauten ab. Mit dem Ziel, die Abbildungsqualität des komplexen Leistungsgeschehens weiter zu steigern, wurden in verschiedenen Bereichen des Systems erforderliche Anpassungen vorgenommen und bereits begonnene Überarbeitungen fortgeführt. Bei hohem Differenzierungsgrad des Systems kommt konkreten Vorschlägen aus dem Anwenderbereich zur Schließung letzter Abbildungslücken eine immer größere Bedeutung zu. Die Autoren geben nachfolgend einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.
103. Jahrgang 2011
Heft 12