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Das Nationale Naturerbe - Definition, Bilanz, Ausblick

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Produktbeschreibung
Das Nationale Naturerbe steht für die beispielhafte Initiative des Bundes, eigene hochwertige Naturschutzflächen nicht zu privatisieren, sondern unentgeltlich aus dem Bundesbesitz an die Länder, Naturschutzorganisationen oder Stiftungen zur dauerhaften naturschutzfachlichen Sicherung zu übertragen. Gemäß den letzten Koalitionsvereinbarungen handelt es sich derzeit um ca. 155000 ha gesamtstaatlich repräsentative Flächen in drei Tranchen. Ziel ist es, insbesondere in den Waldbereichen die natürliche Entwicklung zuzulassen und im Offenland sowie an Gewässern naturschutzfachlich wertvolle Biotope zu erhalten und zu entwickeln. Mehr als 70 % der Flächen aus den ersten beiden Tranchen wurden ehemals militärisch genutzt. Von diesen 83611 ha sind 30 Flächen kleiner als 100 ha, 55 haben eine Größe von 100 - 500 ha und umfassen damit insgesamt 14842 ha. Weitere 33 Flächen liegen in der Kategorie 500 - 4000 ha (in der Summe 59148 ha). Die Ueckermünder Heide ist mit 9621 ha die größte Übertragungsfläche. Die von der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) zur Verfügung gestellten, meist kleineren Flächen tragen mit 28000 ha bzw. 2061 ha zur Naturerbe-Kulisse bei. Rund 90 % der Gesamtfläche liegen in den östlichen Ländern.
90. Jahrgang 2015
Heft 3
Seitenbereich 98 - 104
DOI: 10.17433/3.2015.50153321.98-104