Impressum Datenschutzerklärung Cookie-Einstellungen ändern

Der Aristotelismus an den europäischen Universitäten der frühen Neuzeit

Print
Print
45,00 € inkl. MwSt.
  • Deutschlandweit versandkostenfrei
  • Gastbestellung
  • Geprüfte Sicherheit
  • Kauf auf Rechnung
Produktbeschreibung
Seit ihren Anfängen um 1200 konzentrieren und potenzieren Universitäten die Suche nach methodisch begründetem allgemein nachprüfbarem Wissen. Die Dynamik dieser Entwicklung verdankt sich bis in die Neuzeit hinein der Aristoteles-Rezeption, die in Schüben verläuft: der frühmittelalterlichen Rezeption einiger fundamentaler logischer Schriften und der hochmittelalterlichen Auseinandersetzung mit dem gesamten Corpus aristotelicum folgt im 15. und 16. Jahrhundert eine dritte große Rezeptionswelle, die durch neue philologische und textkritische Methoden gekennzeichnet ist. Die Aneignung erfolgt dabei nicht als bloße Fortsetzung des mittelalterlichen Aristotelismus, sondern produktiv in einer Vielzahl von Fragestellungen und Annäherungsweisen. Die Vielfalt nimmt in nachreformatorischer Zeit noch zu. Welche Transformation erfährt das aristotelische Denken bei dieser Aneignung? Welche äußeren Faktoren haben die fortgesetzte Wirkung des Aristotelismus an den Universitäten begünstigt?
Autorenporträt
Univ.-Prof. Dr. Rolf Darge, Univ.-Prof. Dr. Emmanuel J. Bauer, Universität Salzburg; PD Dr. Günter Frank, Freie Universität Berlin/Melanchthonhaus Bretten.
2009. 368 Seiten, kartoniert, 240mm x 170mm x 20mm
ISBN 978-3-17-020976-3