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Der Beitrag von Wald im Eigentum der Länder zur Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie: Beispiel Baden-Württemberg

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Produktbeschreibung
Der Staatsforst des Landes Baden-Württemberg sieht sich auf Grund seiner besonderen Gemeinwohlverpflichtung gefordert, einen angemessenen Beitrag zur Umsetzung der Waldziele der NBS auf Landesebene zu leisten. Eine ganze Reihe der wesentlichen Waldziele sind im Land bereits erreicht oder ihre Umsetzung ist auf einem guten Weg. Lediglich das Pauschalziel einer natürlichen Waldentwicklung auf 5 % (bzw. 10 % im öffentlichen Wald) der Waldfläche konnte aus grundsätzlichen forst- und naturschutzpolitischen Erwägungen so nicht akzeptiert werden. Um die mit einer natürlichen Waldentwicklung verknüpften unstrittig positiven Wirkungen auf Habitatstrukturen etc. dennoch sicherzustellen, wurde mit dem Alt- und Totholzkonzept des Landes ein mit Artenexperten entwickeltes und interdisziplinär abgestimmtes Konzept vorgelegt, das Artenschutzbelange (Quellgebiete, Vernetzungselemente) mit Aspekten der Arbeits- und Verkehrssicherheit sowie des Waldschutzes in Einklang bringt. Das Konzept wird seit Jahresbeginn 2010 im Staatswald verbindlich umgesetzt.
86. Jahrgang 2011
Heft 6
Seitenbereich 250 - 255
DOI: 10.17433/6.2011.50153102.250-255