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Der Wandel des Berufsfelds der Schutzgebietsbetreuerinnen und -betreuer

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Produktbeschreibung
In deutschen Schutzgebieten arbeiten über 500 hauptamtliche Schutzgebietsbetreuerinnen und -betreuer. Eine Studie untersuchte 2013 deren Beschäftigungssituation und Tätigkeitsspektrum mittels einer Befragung. Die Ergebnisse zeigen, dass hauptamtliche Betreuung überwiegend, aber nicht nur in Großschutzgebieten stattfindet. Mehrheitlich haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch eine berufliche Ausbildung in einem "grünen" Fach qualifiziert, über 60% absolvierten die Fortbildung zur Geprüften Natur- und Landschaftspflegerin bzw. zum Geprüften Landschaftspfleger (GNL). Das Aufgabenspektrum ist vielfältig, die größte Rolle spielen der Kontakt mit Gästen und Anwohnern (Führungen, Umweltbildungsprogramme) und Aufgaben des klassischen Naturschutzes (Artenerfassung, Landschaftspflege). Der in der Studie ermittelte hohe Altersdurchschnitt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führt zu Überlegungen, welche Ausbildungsinhalte Nachfolgerinnen und Nachfolgern vermittelt werden müssen. Ein passender Studiengang an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) wird vorgestellt, und es wird dargelegt, dass Bedarf sowohl für das Ausbildungsprofil GNL als auch für ein auf Schutzgebietsbetreuung zugeschnittenes Bachelorprofil besteht.
91. Jahrgang 2016
Heft 11
Seitenbereich 493 - 500
DOI: 10.17433/11.2016.50153419.493-500