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Die Ökologisierung des Arten- und Biotopschutzes - Erfolge und Grenzen einer wechselseitigen Befruchtung

Zeitschriften
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Produktbeschreibung
Die Planung von Maßnahmen und Programmen des Arten- und Biotopschutzes basiert seit den 1970er-Jahren vermehrt auf ökologischen Erkenntnissen. Wichtige ökologische Konzepte, wie die Gleichgewichtstheorie der Biogeographie von Inseln und die Metapopulationstheorie, haben die Naturschutzarbeit befruchtet. Sie haben die Diskussion über die notwendige Größe von Schutzgebieten und die Vernetzung von Habitaten auf eine wissenschaftliche Basis gestellt. Umgekehrt haben Fragen des Arten- und Biotopschutzes immer wieder ökologische Forschungen angeregt. Naturschutz gründet aber auf normativen Setzungen, die außerhalb der Ökologie getroffen werden müssen. Künftig bedarf es der Fortsetzung und Intensivierung der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen ökologischer Forschung und Naturschutzpraxis.
91. Jahrgang 2016
Heft 9+10
Seitenbereich 436 - 444
DOI: 10.17433/9.2016.50153413.436-444