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Die Schutzgebiete im Alpenbogen und ihre Lücken

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Produktbeschreibung
Schutzgebiete sind zentrale Elemente des Naturschutzes. Großschutzgebiete sollten ihren Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität leisten, was aber nicht immer gelingt. Je stärker der Schutz, desto eher ist dieser auf wenige anthropogen überformte Hochlagen beschränkt. Defizite bestehen im Wald, bei naturnahen Flüssen und ganz allgemein in den Tieflagen, insbesondere in peri-urbanen Räumen. In der geographischen Repräsentanz bestehen Defizite von großflächigen Schutzgebieten am Ostalpenrand, in Präligurien sowie am Rand der Westalpen. Schutzgebiete sind zudem im Übergangsbereich zwischen den Alpen und ihrem Vorland v.a. durch intensiv genutzte Täler stark verinselt. Eine Begriffsvielfalt und unterschiedliche Zielstellungen machen schließlich einen länderübergreifenden Vergleich schwierig. Parks neuer Prägung sollen als Modell eines "Extensiv-Naturschutzes" wirken, auch großflächige Wildnisgebiete wären erwünscht. Parks der Zukunft müssen sich zudem zu einem lebendigen Instrument der Aktivierung der lokalen Bevölkerung und zu Modellgebieten des Nutzen- und Lastenausgleichs zwischen Stadt und Land entwickeln.
92. Jahrgang 2017
Heft 9+10
Seitenbereich 432 - 439
DOI: 10.17433/9.2017.50153507.432-439