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Einsatzmöglichkeiten von Smartphones als Instrument der Besucherlenkung und Umweltbildung in Nationalparks, am Beispiel des Nationalparks Donau-Auen, Österreich

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Produktbeschreibung
Mobile elektronische Medien entwickeln sich aktuell zu multifunktionell angewendeten, stetigen Begleitern im Alltag. Auch Nationalparks stehen vor der Entscheidung, sie in ihre Arbeit einzubeziehen. Eine Abschlussarbeit im Internationalen Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft an der Hochschule Bremen (Huesmann 2010) befasste sich mit der Frage, ob es sinnvoll ist, neue Medien wie Smartphones als Instrument der Besucherlenkung und Umweltbildung in Nationalparks einzusetzen. Methodisch basiert die Arbeit, auf die dieser Artikel aufbaut, auf einer breiten Literaturanalyse, mehreren Experteninterviews und einer Best-Practice-Analyse. Eine Beispielstation für einen möglichen GPS-Pfad im Fallstudiengebiet des Nationalparks Donau-Auen wird entwickelt und präsentiert. Die Erkenntnisse sollen in die Weiterentwicklung von verschiedenen touristischen Programmen im Nationalpark Donau-Auen Eingang finden. Als größter Naturraumbetreuer Österreichs sind die Bundesforste auch für touristisch genutzte Flächen, wie den Nationalpark Donau-Auen, zuständig, der deshalb mit seinen speziellen Bedürfnissen als Fallstudiengebiet dient. Die Ergebnisse beinhalten die Entwicklung eines Beispiel-GPS-Pfads und zeigen, dass mobile elektronische Medien die Ziele des Nationalparks und der Umweltbildung vermitteln können. Sie transportieren übersichtlich und kompakt weitere Service-Informationen und sind nicht wie Printmedien auf Text und Bild beschränkt. Sie sind interaktiv, regen zum aktiven Tun an, unterhalten den Nutzer und informieren ihn. Ihr Mehrwert besteht in der Darstellungsvielfalt der Informationen sowie in der Flexibilität, Navigationsfähigkeit und Mobilität der Geräte. Es werden unterschiedliche Lerntypen und neue Zielgruppen angesprochen, insbesondere Jugendliche und technikaffine Erwachsene. Mobile elektronische Medien sind nicht nur als Imagevorteil und neues Marketinginstrument, sondern generell für eine in Schutzgebieten notwendige Besucherlenkung einsetzbar.
87. Jahrgang 2012
Heft 7
Seitenbereich 312 - 319
DOI: 10.17433/7.2012.50153169.312-319