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Entgeltsystem Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

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Produktbeschreibung
Die pauschalierte Vergütung ist auch in der Psychiatrie und Psychosomatik sowie der psychotherapeutischen Medizin angekommen. Durch das Krankenhausfinanzierungsreformgesetz (KHRG) vom 17. März 2009 wurde der neue Paragraph 17d "Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen" in das Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) aufgenommen. Für diese nicht in das G-DRG-Fallpauschalensystem einbezogenen Bereiche soll ein pauschalierendes Entgeltsystem auf der Basis tagesbezogener Entgelte budgetneutral im Jahr 2013 eingeführt werden. Neben der verpflichtenden Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für vollstationäre und teilstationäre Leistungen hat der Gesetzgeber vorgegeben, dass zu prüfen ist, inwieweit auch die im Krankenhaus ambulant zu erbringenden Leistungen der psychiatrischen Institutsambulanzen nach § 118 SGB V (PIA) einbezogen werden können (§ 17d Absatz 1 KHG). Die Selbstverwaltungspartner haben vereinbart, dass die Prüfung zur Einbeziehung der PIAs gemäß einer Vereinbarung der Selbstverwaltungspartner nicht im ersten Schritt der Systementwicklung erfolgen soll. Aus der geplanten Entwicklung und Einführung des neuen Entgeltsystems ergeben sich für die Gebiete Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie zahlreiche Änderungen, die in diesem Beitrag dargestellt werden sollen. Stellvertretend für die Psychiatrie, Psychosomatik und die psychotherapeutische Medizin wird hier der Begriff Psych-Fächer verwendet.
ISBN 978-3-00-520172-6