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Erfolgreiche Röhrichtschutzmaßnahmen und langfristiges Bestandsmonitoring an den Berliner Spree- und Havelgewässern

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Produktbeschreibung
An den Berliner Gewässern kam es ab etwa 1960 durch anthropogene Einflüsse zu einem massiven Röhrichtrückgang. Durch den Bau von uferparallelen Wellenbrechern aus Kiefernpfählen und der Neuanpflanzung von Schilf konnte eine Wiederausbreitung erreicht werden. Dazu wurde ein luftbildbasiertes Röhrichtmonitoring entwickelt, das eine Erfolgskontrolle dieser Maßnahmen ermöglicht. Die Luftbildauswertung ergab, dass im Jahr 1990 die gesamte Röhrichtfläche der Berliner Gewässer nur noch 37% des Ausgangsbestands von 1953 betrug. Bis 2010 wuchs der Gesamtbestand wieder auf 46% des Ausgangsbestands von 1953 an. Aus heutiger Sicht sind diese Maßnahmen als ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des ökologischen Zustands zu betrachten und können auch an anderen Gewässern mit schiffsinduziertem Wellenschlag zum Schutz von Flachwasserzonen und Röhrichten zur Anwendung kommen.
90. Jahrgang 2015
Heft 7
Seitenbereich 317 - 324
DOI: 10.17433/7.2015.50153342.317-324