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Erhaltung der Wasserpflanzenvielfalt in Gräben: Erfahrungen aus den Marschen Schleswig-Holsteins

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Produktbeschreibung
In Gräben der Marschen Schleswig-Holsteins wurden in den vergangenen 10 Jahren 54 höhere aquatische Phanerogamen nachgewiesen. Ohne regelmäßige Unterhaltung verlieren Gräben ihre Funktion als Lebensraum von Wasserpflanzen. Die Empfehlungen zur Erhaltung der Vielfalt der aquatischen Vegetation greifen das traditionelle Pflegeregime auf, das sich durch ein regelmäßiges Eingreifen auf vergleichsweise geringem Intensitätsniveau auszeichnet. Anhand der Lebensstrategien der Arten wird gezeigt, dass diese Pflege zur Herausbildung der charakteristischen Grabenvegetation geführt hat und dass sie zur Erhaltung der Artenvielfalt notwendig ist. Wichtige Voraussetzungen sind: - Entkrautung im Herbst und in mittleren Sukzessionsstadien, - Vermeidung von Beschattung und Streueinträgen von hochwüchsiger Randvegetation, - konsequente Einhaltung des Pflegerhythmus und Vermeidung von röhrichtdominierten Stadien.
87. Jahrgang 2012
Heft 8
Seitenbereich 342 - 346
DOI: 10.17433/8.2012.50153171.342-346