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Ethische Überlegungen zur Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung und Ausweisung neuer Nationalparks

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Produktbeschreibung
Wie bei anderen Infrastrukturvorhaben auch, gilt bei der Einrichtung von Großschutzgebieten die Beteiligung der örtlichen Bevölkerung als eine wesentliche Erfolgsbedingung. In der Realität führt Beteiligung jedoch allzu häufig auf beiden Seiten zu Frustration: Die Hoffnung der Projektträger auf größere Akzeptanz wird ebenso enttäuscht wie die Erwartung der Beteiligten, das geplante Vorhaben verhindern zu können. Diese Frustration stellt eine wesentliche Quelle moralischer Empörung dar. Dabei sind sowohl die Erwartung der Akzeptanzschaffung als auch die Reichweite der Betroffenenbeteiligung diskussionswürdig. Am Beispiel der Debatte um das Projekt Nationalpark Nordschwarzwald erläutert der Beitrag, warum Beteiligung der Akzeptabilität dient, selbst wenn sie keine Akzeptanz schafft. Aus ethischer Perspektive werden Gründe für und Voraussetzungen von Bürgerbeteiligung ebenso diskutiert wie ihre Grenzen. Dabei geht es nicht um technische und methodische Aspekte, sondern um Bedingungen und Kriterien gelingender Bürgerbeteiligung.
89. Jahrgang 2014
Heft 6
Seitenbereich 253 - 258
DOI: 10.17433/6.2014.50153277.253-258