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Klimabiomonitoring: Untersuchung der Pflanzenphänologie auf lokaler Ebene und ihr Vergleich mit regionalen und nationalen Daten

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Produktbeschreibung
Mit dem Anstieg der Lufttemperaturen in Deutschland seit Mitte des 20. Jahrhunderts geht die Tendenz des früheren Eintritts vieler pflanzenphänologischer Phasen einher. Allerdings variiert die Stärke der Verfrühung je nach phänologischer Jahreszeit und naturräumlichen Gegebenheiten. In dieser Untersuchung wurde die räumliche Variabilität der Pflanzenphänologie am Beispiel der am Naturpark Dümmer gelegenen Kreisstadt Diepholz im Jahr 2009 untersucht und festgestellt, dass bei Phasen, für die eine hohe, statistisch signifikante Abhängigkeit ihres Eintritts von der Entwicklung der Lufttemperatur nachgewiesen wurde, die stärksten Verfrühungen auftraten. Über die Auswertung von standortspezifischen Metadaten konnten zusätzliche Faktoren ermittelt werden, die sich - neben der Lufttemperatur - lokal auf die Pflanzenphänologie auswirkten (z. B. Landnutzung, Bebauung). Das pflanzenphänologische Klimabiomonitoring liefert zeitnahe Erkenntnisse über die Reaktion der Natur auf den Klimawandel und ist daher ein elementarer Bestandteil des Naturschutzes, da Naturschutzmanagement und -strategien an Klimaänderungen anzupassen sind. Hierzu gehört auch die Revision von Abgrenzung, Zuschnitt und Lage von Schutzgebieten.
88. Jahrgang 2013
Heft 1
Seitenbereich 14 - 21
DOI: 10.17433/1.2013.50153201.14-21