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Kodierrichtlinien 2011 - Quo vadis?

Zeitschriften
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Produktbeschreibung
Zehn Jahre nach der ersten Herausgabe offizieller Deutscher Kodierrichtlinien (DKR) für den stationären Sektor treten nun zwei weitere Regelwerke hinzu. Aufgrund der geplanten Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen stehen bereits seit Januar 2010 erste Allgemeine Kodierrichtlinien (DKR-Psych) für diesen Bereich zur Verfügung. Ab Januar 2011 sollen zudem die Ambulanten Kodierrichtlinien (AKR) für die Vergabe und Dokumentation von Behandlungsdiagnosen in der vertragsärztlichen Versorgung in Kraft treten. Ziel ist es, mit den AKR die stärkere Morbiditätsorientierung bei der Anpassung der Gesamtvergütung der Vertragsärzte sowie beim Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen zu unterstützen. Beide Regelwerke entstanden maßgeblich auf der Grundlage der DKR, weisen aber dennoch spezifische Besonderheiten für die jeweiligen Anwendungsbereiche auf. Demnach nehmen Kodierrichtlinien einen immer höheren Stellenwert bei der Verteilung immenser Geldbeträge im Gesundheitswesen ein. Bei den behandelnden Ärzten wird die Zeit für bürokratische Aufgaben aber leider weiter steigen. Während sich die bisherigen Beiträge zum Thema "Kodierrichtlinien" auf die Weiterentwicklung der DKR für das jeweilige Folgejahr beschränkten, informiert der nachfolgende Artikel in diesem Jahr zusätzlich über die DKR-Psych und die AKR.
ISBN 978-3-00-520229-7