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Landwirtschaft und Naturschutz müssen sich zusammenraufen

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Produktbeschreibung
Landwirte und Naturschützer sind mit der gegenwärtigen Ausgestaltung der EU-Agrarpolitik sehr unzufrieden. Dennoch gelingt es beiden Seiten nicht, gemeinsam nach einem besseren Modell für die künftige Förderung zu suchen. Dabei wäre eine intensive Kooperation notwendig, um auch nach dem Jahr 2020 einen finanziell gut ausgestatteten EU-Agrarhaushalt zu haben. Im Jahr 2018 stehen rund 56 Mrd. EUR für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum zur Verfügung. Der Brexit und die neuen Herausforderungen (z.B. in der Sicherheits- und Migrationspolitik) werden die finanziellen Spielräume der EU verengen. Für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz sind vier Eckpunkte wichtig: eine ehrliche Bewertung der Wirkungen der Direktzahlungen, der Anspruch, mit Naturschutzleistungen auch Geld verdienen zu können, ein Verzicht auf eine ideologiebeladene Debatte über Betriebsgrößen und die Anerkennung der Einbindung der EU-Landwirtschaft in die globalisierte Agrarwirtschaft. Wünschenswert wäre eine Task Force Landwirtschaft-Naturschutz, die gemeinsame Eckpunkte für die künftige EU-Agrarpolitik erarbeitet und mit der Politik diskutiert.
93. Jahrgang 2018
Heft 6
Seitenbereich 286 - 288
DOI: 10.17433/6.2018.50153591.286-288