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Nachhaltiges Management von Wäldern in Natura-2000-Gebieten der Region Smolyan im Süden

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Produktbeschreibung
Seit dem EU-Beitritt Bulgariens im Januar 2007 ist das Land verpflichtet, die europäische Gesetzgebung in nationales Recht zu überführen. Dies betrifft auch die Einrichtung des Natura-2000-Netzwerks. Große Flächen der Natura-2000-Gebiete in Bulgarien sind bewaldet. Sie fallen damit in die Verantwortlichkeit der staatlichen Forstbehörden und werden nach zehn Jahre gültigen Waldbewirtschaftungsplänen (vergleichbar Forsteinrichtungsplänen) bewirtschaftet. Das macht den Forstsektor zu einem der Hauptakteure im Management von Natura-2000-Gebieten. Viele der derzeit geltenden Waldbewirtschaftungspläne berücksichtigen jedoch die Ziele der Natura-2000-Richtlinie nur unzureichend, so dass durch ihre Umsetzung seltene und gefährdete Lebensräume und Arten beeinträchtigt werden können. Die Integration von Naturschutzbelangen in die Waldbewirtschaftung sowie die konsequente Umsetzung einer ökologisch nachhaltigen Waldnutzung sind damit wichtige Zukunftsaufgaben in Bulgarien. Hierfür ist es notwendig, die Akteurinnen und Akteure des Forstsektors für die Bedeutung des Natura-2000-Netzwerks zu sensibilisieren. Wegweisende Ansätze wurden beispielhaft im Rahmen eines gemeinsamen Projekts von EuroNatur und Green Balkans in der Region Smolyan im Süden Bulgariens entwickelt und getestet.
89. Jahrgang 2014
Heft 4
Seitenbereich 166 - 170
DOI: 10.17433/4.2014.50153268.166-170