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Naturschutz im Kleinprivatwald - Herausforderungen und Chancen am Beispiel des Osnabrücker Landes

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Produktbeschreibung
Der Kleinprivatwald als bedeutende Waldeigentumsart befindet sich in einem Strukturwandel. Für das Osnabrücker Land (Niedersachsen) werden die daraus resultierenden Herausforderungen und Chancen des Naturschutzes exemplarisch dargestellt. Dort finden sich einerseits noch Lebensräume, die mit einer bäuerlichen und teils extensiven Waldbewirtschaftung verbunden sind, andererseits lässt sich eine Nutzungsintensivierung feststellen. Dies wird am Beispiel des Kellenberg-Gebiets im Wiehengebirge verdeutlicht, wo die Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON) ein Netzwerk geschützter Objekte und Flächen aufgebaut hat, das insbesondere auf freiwilligen Nutzungsverzichten beruht. Inventuren ermöglichten die Erfassung naturschutzrelevanter Strukturen und Bestände, aber auch den Nachweis von Verlusten wertvoller Strukturelemente. Weitere kooperative Maßnahmen des Waldnaturschutzes, wie die fortgesetzte Sicherung bestehender Strukturen und deren Neuentwicklung, erscheinen geboten. Das Kellenberg-Projekt zeigt aber auch die Grenzen des ehrenamtlichen Naturschutzes auf. Für ähnliche Vorhaben sind finanzielle und personelle Hilfen, etwa durch die Naturschutz- oder Forstverwaltungen, unabdingbar.
95. Jahrgang 2020
Heft 4
Seitenbereich 153 - 161
DOI: 10.17433/4.2020.50153789.153-161

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