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Ökologisches Trassenmanagement unter Freileitungen auf Flächen naturschutzaffiner Eigentümerinnen und Eigentümer

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Produktbeschreibung
Um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten, müssen Stromtrassen fortlaufend von leitungsgefährdendem Bewuchs freigehalten werden. Bislang findet der Naturschutz dabei teils wenig Beachtung, sodass die Freihaltung oft mit starken Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft einhergeht. Eine Alternative dazu bildet das Ökologische Trassenmanagement (ÖTM). Darunter wird eine Freihaltung verstanden, die Rücksicht auf naturschutzfachliche Belange nimmt und so das naturschutzfachliche Potenzial von Trassen erschließen kann. Im Rahmen eines Projekts wurde anhand der Eigentumsflächen einer Naturschutzstiftung (NABU-Stiftung Nationales Naturerbe) untersucht, wie ein ÖTM auf Initiative der betroffenen Eigentümerin bzw. des betroffenen Eigentümers realisiert werden kann. Der vorliegende Beitrag fasst die Inhalte des Projekts zusammen. Es wird aufgezeigt, welchen Gestaltungsspielraum Flächeneigentümerinnen und -eigentümer bei der Freihaltungspraxis durch Netzbetreiber haben und wie sie damit auf eine naturschonendere Trassenpflege hinwirken können.
95. Jahrgang 2020
Heft 12
Seitenbereich 546 - 555
DOI: 10.17433/12.2020.50153863.546-555