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Renaturierung der Hase-Aue - Folgen für die Strukturkomplexität und die Besiedlung durch Flora und Fauna

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Produktbeschreibung
Grundidee des E + E-Projekts "Hasetal" war die Reaktivierung eines größeren Ausschnitts einer Auenlandschaft. Die Umsetzung des Projekts führte ab 1999 - nach Deichrückverlegung und -rückbau, Unterlassung von Uferunterhaltung sowie Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung - rasch zur Zunahme naturnaher Strukturen, sowohl im Uferbereich als auch im Umfeld. Die häufigeren und länger anhaltenden Überflutungen der Aue setzten dynamische Prozesse in Gang. Durch den Wiederanschluss von Altgewässern wurde zudem der Lauf verlängert. Gegenüber dem Ausgangszustand kam es zu einem flächenhaften Zuwachs und zu einer kleinflächig stärkeren Differenzierung der für sandige Alluvionen typischen Vegetation. Im Uferbereich hatten sich schon während des Projektzeitraums initiale Weichholzauen mit Weidengebüschen etabliert, die sich inzwischen voll entwickelt haben und der inzwischen etablierten Biber-Population als Nahrungsgrundlage dienen. Hinzu kam die Konversion intensiv genutzter landwirtschaftlicher Flächen in extensiv genutztes Grünland. Der eigendynamischen Restrukturierung wurden nur durch die Erfordernisse des Siedlungshochwasserschutzes und verbliebene Steinschüttungen Grenzen gesetzt.
88. Jahrgang 2013
Heft 8
Seitenbereich 356 - 361