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Restrukturierungsbedarf für regionaltypische Landschaftselemente und Biotopstrukturen am Beispiel Sachsens

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Produktbeschreibung
Die Förderung der Biodiversität und eine fachlich abgestimmte Arbeit im Naturschutz erfordern landesweite und vorausschauende Strategien. Hierzu wurden im Rahmen eines F+E-Vorhabens für das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) fachliche Grundlagen erarbeitet. Der Artikel zeigt einen methodischen Ansatz, nach dem auf Basis vorliegender Fachdaten solche Planungsgrundlagen erarbeitet werden können. Am Beispiel des Freistaats Sachsen wird der Bedarf für verschiedene Restrukturierungsmaßnahmen aufgezeigt. Die Analyse konzentrierte sich auf Gewässer-, Saum- und Gehölzstrukturen im Agrarraum, um im Vergleich zu fachlichen Anforderungen Restrukturierungen zu quantifizieren und zu verorten. Untersucht wurden Fließgewässer und die sie begleitenden Strukturelemente; dabei zeigte sich vor allem der Bedarf zur Öffnung verrohrter Fließgewässerabschnitte auf 300km, die Restrukturierung von Gehölzen entlang von ca. 680km Gewässerläufen und die Auflassung von Nutzungen auf 23700ha im Gewässerumfeld. Eine quantitative Defizitanalyse legte die Wiedereinrichtung von 2500km linienhaften Strukturelementen der Agrarlandschaft nahe. Qualitativ ergänzt sind die Maßnahmenvorschläge durch eine Bestimmung von Schwerpunkträumen für flächenhafte Restrukturierungsmaßnahmen auf 26% der Biotopverbundräume Sachsens.
88. Jahrgang 2013
Heft 3
Seitenbereich 103 - 111
DOI: 10.17433/3.2013.50153209.103-111