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Schalenwildmanagement in deutschen Waldnationalparken: Analyse und Empfehlungen

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Produktbeschreibung
Trotz des Naturdynamikschutzes in Nationalparken (NLP) wird Schalenwild (SW) auf Grund von NLP-Zielen und zur Wildschadensvermeidung im Umfeld reguliert. Das SW-Management sorgt für Debatten; Standards fehlen. In Zusammenarbeit mit den NLP-Verwaltungen, einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe und Umfeldakteuren wurde das SW-Management in deutschen NLPs untersucht. Das Vegetationsmonitoring umfasst oft nur Gehölze und ist kaum mit der SW-Regulierung verknüpft. Beim SW-Monitoring fehlen zielführende Methoden und eine standardisierte Erhebung. Die SW-Regulierung fällt oft in die Jagdzeiten im Umfeld; große, jagdfreie Flächen bestehen vereinzelt. Der Einfluss der Regulierung auf das SW ist selten überprüfbar. Mit dem Umfeld besteht oft nur Informationsaustausch, und es kommt zu Konflikten. Empfohlen werden ein Monitoring von Vegetation, SW und Akteuren sowie die Orientierung der SW-Regulierung an der Erreichung von NLP-Zielen. Nicht letale Methoden und die Ausdehnung jagdfreier Zeiten und Flächen sollten geprüft werden. Die NLP-Umfeld-Kooperation sollte eine Arbeitsgemeinschaft, Strategien und normative Grundsätze umfassen. Wird Wissen geteilt, können Naturschützende und Landnutzende von NLPs als Lernorten profitieren.
92. Jahrgang 2018
Heft 11
Seitenbereich 485 - 493
DOI: 10.17433/11.2018.50153633.485-493