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15. Jahrgang 2026
Heft 2
Seitenbereich 45 - 46, Dateigröße 0,5 MB

Serie: Überschreitung der Sektorengrenze zur stationären Versorgung durch ambulante Leistungserbringer

Zeitschriften
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Produktbeschreibung
Die folgenden Ausführungen ergänzen die Erläuterungen zum Rechtsrahmen bei Überschreitung der Sektorengrenze zur stationären Versorgung, die im vorangehenden Heft dargestellt wurden (KH-J 1/2026, S. 16 f.). Sie geben einen Überblick über die am häufigsten anzutreffenden Ausgestaltungsformen der ambulanten und stationären Tätigkeit ein- und desselben Arztes und zeigen die damit oftmals verbundenen Compliance-Fragen auf. Allen Gestaltungsformen ist gemein, dass der primär ambulant tätige Arzt durch die Verbindung zum stationären Sektor Zugang zu den komplexeren Leistungen seines Fachgebiets erhält, das Krankenhaus etwaige personelle Lücken kompensieren kann und der Patient die Chance auf eine Behandlung "aus einer Hand" bekommt. Letzteres dürfte der attraktivste Aspekt sein, darf aber nicht zu einem unerlaubten Zuweisungsmanagement zwischen Arzt und Krankenhaus führen.