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Transformationen Roms in der Vormoderne

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Produktbeschreibung
Die Stadt Rom gilt als ein zentraler Kristallisationspunkt christlich-lateinischer Gesellschaften der Vormoderne. Jenseits der sinnlich erfahrbaren Stadt, oft als "Haupt der Welt" (caput mundi) gefeiert, sind es aber vor allem Vorstellungen und Ideen Roms, von denen die Quellen berichten. Die in diesem Buch gesammelten Beiträge legen dar, wie die Stadt Rom in der Vormoderne in politischen, kulturellen und religiösen Kontexten als Ideal- oder Gegenbild inszeniert wurde und welchen Transformationen diese Vorstellungen von Rom unterworfen waren. Untersucht wird Rom als geographischer Ort, als idealer religiöser Raum sowie als religiöser Gegen-Raum.
Autorenporträt
Christoph Mauntel studierte mittelalterliche Geschichte in Göttingen und Heidelberg und wurde mit einer Arbeit über die Bedeutung der Gewalt für die spätmittelalterliche Gesellschaft Frankreichs promoviert. Danach forschte er in Heidelberg zwei Jahre lang am Exzellenzcluster "Asia and Europe in a Global Context". Seither arbeitet er als Postdoc am Graduiertenkolleg "Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800-1800)" an der Universität Tübingen. Volker Leppin studierte Evangelische Theologie in
Marburg, Jerusalem und Heidelberg. Er wurde in
Heidelberg mit einer Arbeit über Wilhelm von Ockham promoviert und ebendort mit einer Studie über
lutherische Apokalyptik habilitiert. Er war Professor für Kirchengeschichte in Jena und ist derzeit in der gleichen Position in Tübingen tätig. Er ist Ko-Sprecher des Graduiertenkollegs "Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800-1800)".
2019. 287 Seiten mit 27 Abb., gebunden, 225mm x 160mm x 25mm
ISBN 978-3-17-036097-6