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Umsatzsteuerliche Behandlung medizinischer Leistungen

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Produktbeschreibung
Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung wird immer weiter reduziert. Ein Teil der Leistungen, die die Versicherten in Anspruch nehmen wollen, wird nur noch anteilig von den Versicherungen getragen oder muss komplett von den Patienten selbst bezahlt werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um Leistungen im Rahmen neuer Diagnose- und Behandlungsmethoden bzw. um sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). Bei den Leistungserbringern stellt sich im Zusammenhang mit der Erbringung dieser Leistungen immer wieder die Frage, ob es sich um eine umsatzsteuerfreie Heilbehandlung gemäß § 4 Nr. 14 Umsatzsteuergesetz (UStG) oder aber im Einzelfall auch um eine umsatzsteuerpflichtige Dienstleistung handelt. Die Krankenhäuser geraten zunehmend in das Blickfeld prüfender Finanzämter, sodass der Bearbeitung solcher Fragen für das Risikomanagement eine wachsende Bedeutung zukommt. Dieser Beitrag soll helfen, die umsatzsteuerliche Behandlung dieser Leistungen besser einzuordnen. Die notwendigen Schritte der Prüfung einer Umsatzsteuerpflicht werden differenziert am Beispiel von Leistungen der Reproduktionsmedizin hergeleitet.
104. Jahrgang 2012
Heft 6