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Von der Naturgeschichte zur Ökologie (1750 - 1900)

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Produktbeschreibung
Die Wurzeln der Ökologie liegen in der beschreibenden, auf die Vielfalt der Naturdinge gerichteten Naturgeschichte des 18. Jahrhunderts. Anders als die Vereinzelungslogik der Naturgeschichte, die auf taxonomische Ordnungen gerichtet war, zielt das ökologische Denken allerdings auf die Erkenntnis, wie die Organismen durch reale Interaktionen und Interdependenzen in ihre Umwelt eingebettet sind. Ein frühes Modell zur Beschreibung dieser Einbettung ist die Ökonomie der Natur. Hierin wurden die Verhältnisse der Natur nach ökonomischen Modellen zur Organisation, Nutzung und Kontrolle von Ressourcen beschrieben. Als Humboldt'sche Wissenschaft entwickelte sich ökologisches Denken in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem eigenständigen, explizit gegen reduktionistische Strategien gerichteten Forschungsprogramm. Eine theoretische Grundlage wurde der ökologischen Perspektive durch die Evolutionstheorie gegeben, an die auch Ernst Haeckel mit seiner Prägung des Begriffs der Ökologie im Jahr 1866 anschloss. Am Ende des 19. Jahrhunderts etablierte sich die Ökologie - ausgehend von der Vegetationskunde - als eigenständige Teildisziplin der Biologie.
91. Jahrgang 2016
Heft 9+10
Seitenbereich 398 - 404
DOI: 10.17433/9.2016.50153407.398-404