Impressum Datenschutzerklärung Cookie-Einstellungen ändern

Wege zu einer nachhaltigeren Fischerei in den Natura-2000-Gebieten der deutschen AWZ von Nord- und Ostsee

Zeitschriften
Zeitschriftenartikel (PDF)
2,95 € inkl. MwSt.
  • Geprüfte Sicherheit
  • Zum Kauf von Download-Produkten ist ein Kundenkonto notwendig.
Produktbeschreibung
Die Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutzrichtlinie (FFH-RL und VRL) bilden die Basis zur Schaffung eines zusammenhängenden Netzwerks von marinen Natura-2000-Gebieten in Europa. Die deutschen Meeresgebiete von Nord- und Ostsee unterliegen einem starken Fischereidruck. So zählt die Nordsee zu den weltweit am intensivsten befischten Gewässern. Die Konsequenzen sind neben der Überfischung zahlreicher kommerziell genutzter Fischbestände erhebliche negative Auswirkungen auf die Lebensraumtypen und Arten, die gemäß der FFH-RL und VRL einen besonderen Schutz genießen. Im Rahmen des BfN/ICES-Projekts (Environmentally sound fisheries management in Marine Protected Areas - EMPAS) wurde auf der Basis von Fischereiaktivitäten und Schutzzielen eine Konfliktanalyse durchgeführt. Basierend auf dieser Analyse hat ICES räumlich und zeitlich differenzierte Beschränkungen der Fischerei in den Natura-2000-Gebieten der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone vorgeschlagen. Die Umsetzung von Maßnahmen in den Natura-2000-Gebieten soll zukünftig einen besseren Schutz der Lebensraumtypen und seiner Arten gewährleisten. Darüber hinaus ist es im Rahmen der Reform der europäischen Gemeinsamen Fischereipolitik von höchster Relevanz, neue rechtliche Grundlagen wie die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie zu nutzen, um langfristig eine nachhaltigere Zukunft für Natur und Fischerei zu sichern.
86. Jahrgang 2011
Heft 9+10
Seitenbereich 442 - 446
DOI: 10.17433/9.2011.50153122.442-446