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Wissen wirkt – das ist die Überzeugung des Kohlhammer Verlags. Denn Demokratie braucht Diskurs, und Diskurs braucht Fakten. So trifft Verleger Leopold von Weiler in seinem Podcast regelmäßig Autorinnen und Autoren des Hauses Kohlhammer, die mit ihren Standpunkten und ihrer Expertise aktuelle Diskussionen sachkundig bereichern und fundierte neue Perspektiven eröffnen. Von Fußball bis Philosophie, von Geo- bis Gesellschaftspolitik, von Theologie bis Medizin – der Kohlhammer Podcast redet darüber.

Host Leopold Freiherr von und zu Weiler

Portrait von Leopold Freiherr von und zu Weiler
Der Gastgeber des Kohlhammer Podcasts „Wissen wirkt“: Verleger Leopold Freiherr von und zu Weiler.

Verleger Leopold von Weiler spricht mit klugen Köpfen über Themen, die Wirkung zeigen, in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Informativ, persönlich und mit Tiefgang.

Bewährungsprobe - Der neue Kohlhammer Podcast

Demokratien sterben nicht an einem Tag. Sie verlieren sich in vielen kleinen Schritten – im Vertrauen, in der Sprache, in der Bereitschaft, einander noch zuzuhören.

Die deutsche Demokratie steht vor einer Bewährungsprobe. Das ist keine Schlagzeile. Das ist ein Befund.

Eine Regierung unter Druck. Eine Gesellschaft, die auseinanderdriftet. Und die Frage, die niemand offen stellen will: Was, wenn es diesmal nicht reicht?

"Bewährungsprobe" – der neue Podcast aus dem Verlag Kohlhammer. In 33 Gesprächen mit klugen Köpfen suchen wir nach Ursachen, ordnen historisch ein und fragen nach den Konsequenzen – auch dort, wo es unbequem wird.

Kein Geraune. Keine Beruhigungsformeln. Argumente – einladend im Ton, klar in der Sache, streitbar, wo es nötig ist.

"Bewährungsprobe". Hören. Mitdenken. Mitreden.

Ab 11. Mai, überall wo es Podcasts gibt.

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Wissen wirkt! Bewährungsprobe

Welche Liberalismen? – Eine ideengeschichtliche Klärung

24. Juli | 47 Min. 

Was ist Liberalismus und welche Strömungen stehen sichheute gegenüber? Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Politikwissenschaftlerin und Leiterin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung, kehrt in Folge29 von Bewährungsprobe zurück für eine ideengeschichtlicheAuseinandersetzung mit dem Liberalismus und seinen unterschiedlichen Ausprägungen.

Im Gespräch mit Leopold von Weiler erklärt sie, warumDeutschland eine ausgeprägte Staatsfixierung hat, was die FDP falsch gemacht hat und warum sowohl die identitätspolitische Linke als auch der rechtspopulistische Rollback dagegen am Ende dieselbe antiliberale Logikbedienen.

Außerdem: Was Wilhelm von Humboldt zur heutigen Debattebeitragen könnte, warum westlicher Selbsthass dem Liberalismus das Wasser abgräbt und was Freiheit als tätiger Begriff bedeutet.

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Wissen wirkt! Bewährungsprobe

Die mediale Öffentlichkeit – Fragmentierung und Vertrauensverlust

7. Juli | 54 Min. 

Das Vertrauen in die deutschen Medien ist nicht kollabiert — aber es bröckelt, besonders beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Prof. Dr. Tanjev Schultz, Professor für Journalistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ordnet die Datenlage nüchtern ein und erklärt, warum die öffentliche Debatte über Medienvertrauen oft selbst Teil des Problems ist.

Im Gespräch mit Leopold von Weiler analysiert er, wie Traffic-Messungen Redaktionen verändern, warum die TikTokisierung der Politik eine Mitverantwortung der Medien ist — und was seriöser Journalismus in einer fragmentierten Öffentlichkeit leisten kann.

Außerdem: Ob die AfD zu wenig oder zu viel Raum bekommt, wie sich rechte Gegenöffentlichkeiten von den linken der 68er-Bewegung unterscheiden — und warum Schultz trotz allem noch Vertrauen in die Kraft von Vernunft und Wort hat.

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Wissen wirkt! Bewährungsprobe

Wendezeit als unverarbeitetes Trauma – Der Osten und die Bundesrepublik

3. Juli | 58 Min. 

Warum wählt der Osten anders? Nicht weil er frustriert ist, sondern weil er ein anderes Demokratieverständnis hat. Mathias Brodkorb, ehemaliger SPD-Finanzminister in Mecklenburg-Vorpommern und Publizist, erklärt in diesem Gespräch mit Leopold von Weiler, wie der Geburteneinbruch nach der Wende, die fehlende 68er-Erfahrung und das kollektive Freiheitserlebnis von 1989 eine politische Mentalität geprägt haben, die im Westen bis heute nicht verstanden wird.

Außerdem: Warum die Brandmauer-Strategie denselben Fehler wiederholt, den die SPD mit den Grünen gemacht hat, was das Schweizer Demokratiemodell für Deutschland bedeuten könnte und warum Brodkorbs Prognose für 2029 bei fünf Prozent Hoffnung liegt.

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Wissen wirkt! Bewährungsprobe

Was bedeutet Demokratie eigentlich

30. Juni | 56 Min. 

 

Was bedeutet Demokratie eigentlich — und woran misst man, ob sie in der Krise ist? Prof. Dr. Simon Bein, Politikwissenschaftler an der Universität Regensburg, kehrt in dieser Folge von Bewährungsprobe zurück und vertieft mit Leopold von Weiler ein Thema, das im letzten Gespräch nurangerissen wurde: das Demokratieverständnis der Deutschen.

Bein erklärt, warum die diffuse Zustimmung zur Demokratiehoch, das Vertrauen in ihre Problemlösungsfähigkeit aber gering ist und warum genau diese Lücke gefährlicher ist als äußere Bedrohungen. Außerdem geht es umPolarisierung, das imperative Mandat, und warum Deutschland trotz allem noch weit von einer gespaltenen Gesellschaft wie den USA entfernt ist.

Außerdem: Warum die Lösung eher in den Kommunen liegt als in Berlin, was die Mitte-Studie über das Demokratieverständnis der Deutschen verrät und wie eine robustere Demokratie in zehn Jahren aussehen könnte.

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Wissen wirkt! Bewährungsprobe

Die Bonner Republik und ihre Krisenbewältigung – Was hat früher funktioniert?

26. Juni | 43 Min. 

Hat die Bonner Republik besser funktioniert? Ja — aber unter anderen Voraussetzungen. Das ist die nüchterne Einschätzung von Prof. Dr. Hubert Kleinert, Politikwissenschaftler und eines der ersten Mitglieder der Grünen-Bundestagsfraktion 1983.

Im Gespräch mit Leopold von Weiler zieht er einen Vergleich zwischen der Bonner und der Berliner Republik: über das Niveau politischer Debatten, die veränderte Medienlogik, den Zerfall der Parteimilieus — und die Frage, ob die politische Mitte noch in der Lage ist, einen neuen Impuls zu setzen.

Außerdem: Warum die Brandmauer-Politik die AfD größer gemacht hat, was Franz Josef Strauß und Helmut Schmidt hatten, das heute fehlt — und warum Kleinert noch Hoffnung hat, aber nicht viel Anlass zum Optimismus sieht. 

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Wissen wirkt! Bewährungsprobe

Bildung-Reproduktion, Krise, Selbstentwertung

22. Juni | 43 Min. 

Über 30 Prozent der deutschen Grundschüler erreichen die Mindeststandards in Lesen, Schreiben und Rechnen nicht. Und trotzdem hat sich die Zahl der Beschäftigten im Bildungssystem in den letzten zehn Jahren um 20 Prozent erhöht. Das ist kein Ressourcenproblem — es ist ein Strukturproblem.

Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft, analysiert im Gespräch mit Leopold von Weiler, warum das deutsche Bildungssystem trotz wachsender Mittel schlechtere Ergebnisse produziert — und was sich ändern müsste.

Außerdem: Was Deutschland von Kanada lernen kann, warum KI das Bildungssystem schneller verändern wird als die Politik glaubt — und weshalb Meyer-Guckel trotz allem nicht ohne Hoffnung ist.

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Wissen wirkt! Bewährungsprobe

Der Staat, der nicht mehr funktioniert – Verwaltung, Digitalisierung, Vertrauensverlust

19. Juni | 58 Min. 

Der deutsche Staat ist nicht kaputt — er ist aus der Zeitgefallen. Das ist die nüchterne Diagnose von Ulrich Machold, Journalist, Politikwissenschaftler und Herausgeber von Die radikale Mitte.

Im Gespräch mit Leopold von Weiler analysiert er, warumein Apparat, der jahrzehntelang gut darin war, Risiken zu vermeiden und zu bewahren, nun in einer Welt operieren muss, die Tempo, Gestaltungswillen und Unvollkommenheit verlangt — und warum das strukturell so schwer ist.

Außerdem: Warum Reformen ohne Erzählung nicht tragen, was Deutschland von Kennedy lernen könnte — und warum Machold trotz allem nicht hoffnungslos ist.

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Buchcover von Das deutsche Reformparadox

Europäische Vergleichsperspektive – Was lässt sich von Nachbarn lernen?

15. Juni | 48 Min. 

Ist Deutschland wirklich eine reformschwache Demokratie — oder steht es vor denselben Herausforderungen, vor denen alle westlichen Demokratien gerade stehen?

Prof. Dr. Simon Bein, Politikwissenschaftler an der Universität Regensburg, ordnet die deutsche Situation im europäischen Vergleich ein: Frankreich, Italien, Schweden — was unterscheidet Länder, die Krisen meistern, von solchen, die daran scheitern? Und was lehrt uns der Blick nach außen über den Zustand unserer eigenen Demokratie?

Außerdem: Warum die Stärke der deutschen Parteien im europäischen Vergleich ein Vorteil ist, was Berlusconi 1994 mit der Brandmauer-Diskussion zu tun hat — und warum Bein trotz allem optimistisch bleibt.

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Buchcover von Das deutsche Reformparadox

Generationen – Erfahrungshorizonte, Verteilungskonflikte, politische Lager

12. Juni | 40 Min. 

Die Deutschen haben kein Rentenproblem. Sie sind das Rentenproblem. Das ist die Kernthese von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Finanzwissenschaftler an der Universität Freiburg und einer der bekanntesten Rentenexperten Deutschlands.

Im Gespräch mit Leopold von Weiler erklärt er, warum die Babyboomer als Verursacher der demografischen Schieflage in die Pflicht genommen werden müssen, warum die Pflegeversicherung auf ein Fiasko zusteuert — und warum Schröder der einzige echte Reformkanzler der Bundesrepublik war.

Außerdem: Was die skandinavischen Länder anders gemacht haben, warum die Brandmauer ein politischer Fehler war — und woher Raffelhüschen trotz allem seine Hoffnung nimmt.

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Buchcover von Das deutsche Reformparadox

Migrationspolitik als Kristallisationspunkt - im Gespräch mit Wolf-Dietrich Hammann

08. Juni | 53 Min. 

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Das sagt zwar fast jeder — aber gehandelt wird danach kaum.

In Folge 11 von Bewährungsprobe spreche ich mit Prof. Dr. Wolf-Dietrich Hammann, ehemaligem Polizeipräsidenten und Ministerialdirektor für Integration in Baden-Württemberg sowie Autor zweier im Kohlhammer Verlag erschienener Bücher zur Migrations- und Integrationspolitik.

Hammann kennt beide Seiten: die Sicherheitsperspektive und die Integrationsperspektive. Und sein Befund ist eindeutig: Deutschland braucht kein strengeres Recht, sondern ein besseres Konzept. Der entscheidende Fehler ist nicht Nachlässigkeit — es ist das Fehlen eines Gesamtkonzepts, das Erwerbseinwanderung und Flüchtlingsschutz klar trennt, steuert und fördert.

Was mich an diesem Gespräch beschäftigt: Hammann ist optimistisch — weil er überzeugt ist, dass die demografische Realität das Land irgendwann zur Vernunft zwingt. Integration werde dann nicht mehr als Bedrohung wahrgenommen, sondern als das, was sie ist: eine Notwendigkeit.

Was erleben Sie in Ihrem Alltag — gelingt Integration dort, wo Sie es beobachten?

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Buchcover von Das deutsche Reformparadox

Der Sozialstaat als gesellschaftliches Versprechen - im Gespräch mit Hans-Peter Klös

05. Juni | 51 Min. 

Der deutsche Sozialstaat ist eines der ältesten Sozialsysteme der Welt — und er zeigt sein Alter. Über 500 Einzelleistungen, verteilt auf zwölf Sozialgesetzbücher, administriert von einer kaum überschaubaren Bürokratie. Und eine demografische Entwicklung, die das Umlageverfahren an seine Grenzen bringt.

Prof. Dr. Hans-Peter Klös, wissenschaftlicher Autor und ehemaliger Geschäftsführer am Institut der deutschen Wirtschaft, analysiert im Gespräch mit Leopold von Weiler den Zustand des deutschen Sozialstaats — und was nötig wäre, um das gesellschaftliche Versprechen, das er verkörpert, auch künftig einhalten zu können.

Außerdem: Warum das Bürgergeld einer Grundsatzrevision bedarf, was KI für den Arbeitsmarkt bedeutet — und ob die gegenwärtige Koalition den Mut aufbringt, die Reformen anzugehen, die längst überfällig sind.

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Weitere Folgen

Buchcover von Das deutsche Reformparadox

Das deutsche Reformparadox - im Gespräch mit Dr. Jochen Andritzky

01. Juni | 46 Min. 

Deutschland ist nicht reformunfähig — es ist reformungeübt. Das ist die zentrale These von Dr. Jochen Andritzky, Mitgründer des ThinkTanks Zukunftsfabrik 2050 und Autor von Visionen braucht das Land.

Im Gespräch mit Leopold von Weiler analysiert er, warumReformen in Deutschland scheitern: Es fehlt nicht an Einsicht, sondern an Vorbereitung, an politischem Mut und an einer gemeinsamen Vision, die mehr ist als eine Liste technokratischer Einzelmaßnahmen.

Außerdem: Was die Agenda 2010 wirklich erfolgreich gemacht hat, warum das politische Vorfeld für marktwirtschaftliche Ideen heute weitgehend verwaist ist — und weshalb Andritzky trotz allem optimistisch bleibt.

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Buchcover von Die AfD Ende April 2026 – Wo steht sie, was hat sie vor?

Die AfD Ende April 2026 – Wo steht sie, was hat sie vor? im Gespräch mit Werner Patzelt

29. Mai | 48 Min. 

Seit 2016 warnt Werner Patzelt vor einer Entwicklung, die inzwischen eingetreten ist: Die AfD ist keine Protestpartei mehr — sie ist eine etablierte politische Kraft, die gezielt in die Lücken vorgestoßen ist, die die etablierten Parteien hinterlassen haben.

Prof. Dr. Werner Patzelt, langjähriger Politikwissenschaftler an der TU Dresden, analysiert im Gespräch mit Leopold von Weiler, wer die AfD wählt und warum, wie es um die inneren Strömungen der Partei steht — und was das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für die deutsche Demokratie bedeuten könnte.

Außerdem: Warum die Brandmauer für die CDU zur Falle wird, was von einem AfD-Verbotsverfahren zu halten ist — und ob die gegenwärtige Koalition 2029 noch existiert.

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Buchcover von Die demokratischen Parteien

Die demokratischen Parteien – Erschöpfung und Profilverlust – im Gespräch mit Hans Bellstedt

25. Mai | 63 Min. 

CDU ohne klaren Kurs. SPD im freien Fall. Grüne als stille Bewerberin für 2029. FDP im Überlebenskampf mit neuem Chef. Und eine AfD, die professioneller agiert, als viele wahrhaben wollen.

Hans Bellstedt, Kommunikationsunternehmer und Autor von Die Vermessung der Freiheit, zieht im Gespräch mit Leopold von Weiler eine schonungslose Bilanz des deutschen Parteiensystems — und erklärt, warum die etablierten Parteien nicht an ideologischen Differenzen scheitern, sondern an einer wachsenden Entfremdung von der Alltagsrealität ihrer Wählerinnen und Wähler.

Außerdem: Was Wolfgang Kubicki der FDP bringen kann, warum die Linkspartei gefährlicher ist als ihr Umfragewert vermuten lässt — und wo Bellstedt trotz allem noch Hoffnung sieht.

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Buchcover von Vertrauen, Stimmung, Erschöpfung – Wie blickt das Land auf sich selbst?

Vertrauen, Stimmung, Erschöpfung – Wie blickt das Land auf sich selbst? im Gespräch mit Patrick Peters

22. Mai | 45 Min. 

Über 85 Prozent der Deutschen vertrauen der Demokratie —aber eine Mehrheit hat das Vertrauen in die Politik verloren. Patrick Peters,Professor für Kommunikation und Nachhaltigkeit an der Allensbach Hochschule,erklärt, wie beides gleichzeitig möglich ist und warum diese Unterscheidungentscheidend ist.

Im Gespräch mit Leopold von Weiler analysiert er die Wurzelnder Vertrauenskrise: eine Politik, die Probleme jahrelang verdeckt hat, eineMedienlogik, die Empörung über Abwägung stellt — und einen wachsenden Rückzugins Private, der für die Demokratie langfristig gefährlich werden kann.

Außerdem: Wie Kommunikation Vertrauen zerstören kann, bevorInhalte überhaupt ankommen. Und was eine zukunftsfähige Politik jetzt tunmüsste, um das Vertrauen zurückzugewinnen.

 

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Buchcover von Die deutsche Wirtschaft im Sinkflug

Die deutsche Wirtschaft im Sinkflug – im Gespräch mit Stefan Kooths

18. Mai | 58 Min. 

Deutschland steuert auf Nullwachstum zu — nicht als vorübergehende Delle, sondern als strukturelles Problem. Stefan Kooths, Direktor für Konjunktur und Wachstum am Kiel Institut für Weltwirtschaft, erklärt, wie es dazu gekommen ist und was jetzt getan werden müsste.

Im Gespräch mit Leopold von Weiler analysiert er die Folgen verfehlter Energiepolitik, aufgeschobener Rentenreformen und überbordender Regulierung — und macht dabei einen zentralen Unterschied: Es geht nicht darum, die Wirtschaft anzukurbeln. Es geht darum, aufzuhören, sie zu bremsen.

Außerdem: Was künstliche Intelligenz für den Arbeitsmarkt bedeutet, warum China kein Vorbild für europäische Industriepolitik sein kann — und wie viel Problemdruck es braucht, bis Reformen wirklich mehrheitsfähig werden.

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Buchcover von Palliativ und jetzt?

Bilanz nach einem Jahr – Was hat die Koalition geliefert? im Gespräch mit Reinhard Mohr

15. Mai | 40 Min. 

In diesem Gespräch analysieren wir die aktuelle politische Lage in Deutschland, die Herausforderungen der Regierung, die Rolle der Parteien und die Zukunftsaussichten. Reinhard Mohr teilt seine Einschätzungen zu Wirtschaft, Energie, Gesellschaft und den Chancen für die politische Mitte.

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Buchcover von Palliativ und jetzt?

Die geistige Verfassung unserer Republik: Ein Gespräch mit Prof. Ulrike Ackermann

11. Mai | 36 Min. 

In der ersten Folge unserer Serie "Bewährungsprobe" sprechen wir mit Prof. Ulrike Ackermann, einer der einflussreichsten liberalen Stimmen unserer Zeit. In diesem Beitrag analysieren wir die aktuelle geistige Verfassung Deutschlands und die Herausforderungen der Meinungsfreiheit sowie der Debattenkultur. Prof. Ulrike Ackermann ist die Autorin mehrerer bedeutender Werke, darunter "Die neue Schweigespirale" und "Das Schweigen der Mitte". Sie leitet das John-Mill-Institut und hat sich als eine der führenden Stimmen in der Diskussion um Meinungsfreiheit und politische Kultur etabliert.

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Palliativ & jetzt? Prof. Dr. Raymond Voltz im Gespräch mit Leopold von Weiler

23. April | 45 Min. 

In diesem Gespräch spricht Verleger Leopold von Weiler mit Raymond Voltz, einem Experten für Palliativmedizin, über zentrale Themen wie Sterben, Selbstbestimmung am Lebensende und der Umgang mit Todeswünschen. Das Interview bietet wertvolle Einblicke in die medizinische, gesellschaftliche und persönliche Perspektive auf das Thema Tod und Sterben.

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Dr. Evelyn Bokler im Gespräch mit Verleger Leopold von Weiler

15. April | 48 Min. 

Unser heutiger Gast, Frau Dr. Evelyn Bokler, Politikwissenschaftlerin und Expertin für Extremismus und Islamismus, erklärt wie Radikalisierung funktioniert, welche Risiken vom politischen Islam ausgehen und wie Gesellschaften darauf reagieren können. Sie analysiert die Mechanismen der Radikalisierung, die Rolle sozialer Medien und die Herausforderungen bei der Prävention extremistischer Bewegungen in Deutschland.

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Harald Martenstein im Gespräch mit Leopold von Weiler

27. März | 43 Min.

Harald Martenstein im Gespräch mit Leopold von Weiler über Links-Sein und nicht mehr Links-Sein, über das Verständnis der Demokratie, Kulturstaatsminister Weimer, die SPD und das Aushalten von anderen Meinungen.

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Die Macht der Bilder - Dr. Regula Staempfli im Gespräch mit Leopold von Weiler

25. März | 49 Min.

Frau Dr. Regula Staempfli ist Politphilosophin, Bestsellerautorin und Podcaster. In diesem Gespräch analysieren sie gemeinsam mit dem Verleger Leopold von Weiler die Macht der Narrative und des Brandings in der Politik und Medienlandschaft. Es wird gezeigt, wie Bilder, Framing und Algorithmen die Wahrnehmung der Realität beeinflussen und welche Folgen das für unsere Demokratie hat.

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Dr. med Christian Mauch im Gespräch mit Verleger Leopold von Weiler

19. März | 40 Min.

In diesem Gespräch mit Dr. Christian Mauch, Geschäftsführer und CMO der Maybach Medical Group, werden die Herausforderungen und Chancen des deutschen Gesundheitssystems beleuchtet. Themen sind Fachkräftemangel, Digitalisierung, KI und innovative Lösungsansätze für eine bessere Versorgung.

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Ali Sadrzadeh über die aktuelle Situation im Iran

5. März | 33 Min.

Ali Sadrzadeh berichtet im Gespräch mit Leopold von Weiler über die aktuelle Lage im Iran, über das Leid und auch über die Hoffnung der Iraner.
Wo bleibt die politische Haltung? Versteckt sich Deutschland hinter einem juristischen Problem?

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Wolf Lotter im Gespräch mit Verleger Herrn von Weiler - "Die Gesellschaft braucht eine Mitte"

4. März | 51 Min.

In diesem Gespräch analysieren Wolf Lotter und Leopold von Weiler die aktuellen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Sie diskutieren die Bedeutung von Selbstständigkeit, Bildung, Transformation und die Rolle der Politik in einer sich wandelnden Welt. Wolf Lotter ist Co-Autor in unserem Werk: Die radikale Mitte, herausgegeben von Ulrich Machold. 

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Wenn das Denken die Richtung ändert Teil 2 - mit Ulli Kulke und dem Verleger Leopold von Weiler

27. Februar | 56 Min.

In diesem Gespräch diskutieren Ulli Kulke und Herr von Weiler die Entstehung und die Themen des neuen Buches von der Herausgebern Reinhard Mohr und Uli Kulke, Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind, das sich mit politischen Veränderungen und persönlichen Geschichten befasst. Ulli Kulke reflektiert über seine politische Entwicklung, die Entstehung seines Buches und die aktuellen politischen Herausforderungen in Deutschland. Er teilt persönliche Erfahrungen aus den 70er Jahren, die Rolle der RAF und seine Begegnungen mit AlfredHerrhausen, während er die Spaltung der Gesellschaft und die politische Landschaft der Gegenwart analysiert.

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Frau Prof. Ulrike Ackermann im Gespräch mit Verleger Leopold von Weiler

17. Februar | 43 Min.

Frau Professorin Ulrike Ackermann ist Mit-Autorin in dem neuen Kohlhammer-Sachbuch: Wenn der Denken die Richtung ändert. Sie diskutiert in der heutigen Folge von Wissen wirkt mit Verleger Leopold von Weiler über die aktuelle Weltlage, die transatlantischen Beziehungen, die Herausforderungen für die Demokratie und die Notwendigkeit von Reformen in Deutschland. Sie beleuchten die Rolle der AfD und die politische Mitte sowie die Lehren aus der Geschichte und die Bedeutung von individueller Freiheit. Gibt es Hoffnung auf positive Veränderungen?

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Ulrich Machold im Gespräch mit Verleger Leopold von Weiler

9. Februar | 55 Min.

In diesem Gespräch diskutieren Leopold von Weiler und Ulrich Machold die Herausforderungen, vor denen die politische Mitte in Deutschland steht.
Machold argumentiert, dass die politische Mitte ihre Deutungshoheit verloren hat und nicht mehr in der Lage ist, die drängenden Fragen der Zeit zu beantworten. Er betont die Notwendigkeit einer neuen Zukunftserzählung, um die Gesellschaft zu einen und die Frustration der Bürger zu adressieren. Zudem wird die Rolle von Digitalisierung und Bürokratieabbau thematisiert, sowie die Auswirkungen von Social Media auf die politische Kommunikation.

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Wenn das Denken die Richtung ändert Teil 1 - mit Reinhard Mohr und dem Verleger Leopold von Weiler

2. Februar | 52 Min.

In diesem Gespräch diskutieren Reinhard Mohr und Herr von Weiler die Entstehung und die Themen des neuen Buches von der Herausgebern Reinhard Mohr und Uli Kulke, Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind, das sich mit politischen Veränderungen und persönlichen Geschichten befasst. Sie reflektieren über die 68er-Bewegung, die Radikalisierung in den 70er Jahren und die Entwicklung hin zur politischen Mitte. Zudem wird die aktuelle politische Lage in Deutschland und die damit verbundenen gesellschaftlichen Ängste thematisiert.

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Ali Sadrzadeh über die neuesten Enwicklungen im Iran

11. Januar | 41 Min.

Wirtschaftlicher Kollaps, landesweite Proteste und brutale Repressionen: Der Iran steht erneut am Scheideweg.
In dieser Folge analysiert Ali Sadrzadeh die aktuellen Entwicklungen im Land – von der massiven Abwertung der Währung über internationale Sanktionen bis hin zur gezielten Abschaltung des Internets.
Wir sprechen darüber, warum das Regime trotz wachsender Unzufriedenheit weiterhin handlungsfähig ist, welche Rolle Revolutionsgarden und wirtschaftliche Machtstrukturen spielen und weshalb ausgerechnet Deutschland auffallend still bleibt. Außerdem werfen wir einen Blick in die Zukunft: Steht dem Iran nach Khamenei ein grundlegender Umbruch bevor – oder eine noch härtere Phase der Repression?

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Ali Sadrzadeh im Gespräch mit Verleger Leopold von Weiler

17. November | 1 Std. 3 Min.

Ein Gespräch über Ali Khamenei, seinen Aufstieg und seine Herrschaft, aber auch über die aktuelle Situation im Iran. Wer ist dieser Mann, der nach der Revolution vom einfachen Freitagsprediger zum Staatsoberhaupt aufstieg? Diese und andere Fragen beantwortet unser Autor Ali Sadrzadeh, Deutschiraner mit fast vierzigjähriger journalistischer Erfahrung.

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Kristina Wolff im Gespräch mit Verleger Leopold von Weiler

16. November | 1 Std.

Ein Gespräch über das neue Buch von Kristina Wolff: Wie viele noch?, über Femizide, über häusliche Gewalt und über die Untätigkeit des deutschen Staats.

Die Folge finden Sie hier

Karl Johannes Lierfeld im Gespräch mit Verleger Leopold von Weiler

16. November | 51 Min.

Ein Gespräch über Künstliche Intelligenz, über Mythos und Wahrheit, Gefahren und Chancen, über Zukunft, Religion, den Mond und alles was uns gerade bewegt.

Die Folge finden Sie hier

Simon Graner im Gespräch mit Verleger Leopold von Weiler

16. November | 51 Min.

In diesem Podcast diskutieren wir die verschiedenen Aspekte des Fußballmarktes, insbesondere die Rolle der Spielerberater und die finanziellen Strukturen im Fußball.
Dr. Simon Graner gibt Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die mit der Spielerberatung verbunden sind, und erklärt, wie der Transfermarkt funktioniert. Zudem wird die Ungleichheit zwischen Frauen- und Männerfußball thematisiert und die psychologischen Aspekte der Spielerberatung beleuchtet.

Die Folge finden Sie hier

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