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Auf dem Weg zu einem weltweiten Netzwerk von Meeresschutzgebieten

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Produktbeschreibung
Die internationale Staatengemeinschaft hat sich 2002 beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (WSSD) sowie nachfolgend im Rahmen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) darauf verständigt, bis 2012 weltweit umfassend repräsentative Netzwerke von Meeresschutzgebieten zu etablieren. Das daraus resultierende globale Schutzgebietsnetzwerk soll entsprechend einer Beschlussfassung der CBD-Vertragsstaaten bis 2020 zudem mindestens 10 % der Meeresoberfläche umfassen. Bis Juli 2010 waren weltweit insgesamt nur 1,17 % der Meere und Ozeane als Schutzgebiete ausgewiesen - ungleichmäßig über die biogeographischen Meeresregionen verteilt und zudem mehrheitlich in küstennahen Gewässern. Entsprechend sind gefährdete marine Arten, Lebensräume und Ökosysteme noch nicht hinreichend repräsentativ durch derzeitige Flächenschutzmaßnahmen erfasst. Trotz einiger beachtenswerter regionaler Fortschritte sind in den nächsten Jahren weiterhin erhebliche nationale und internationale Anstrengungen notwendig, um die vereinbarten Ziele noch zu erreichen und damit zu einem effektiven Schutz der marinen biologischen Vielfalt in den Weltmeeren - unter anderem durch ein globales Meeresschutzgebietsnetzwerk - beizutragen.
86. Jahrgang 2011
Heft 9+10
Seitenbereich 382 - 387
DOI: 10.17433/9.2011.50153113.382-387

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