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Produktbeschreibung
Die Mobilitätswende hat nicht nur Einfluss auf das Mobilitätsverhalten und die Gestaltung des öffentlichen Raums, sondern kann bei falscher Planung auch zu einer Verschlechterung des Sicherheitsniveaus der Bürger führen. Aus diesem Grund ist es notwendig, bei größeren Maßnahmen, beispielsweise infrastrukturellen Veränderungen, die davon betroffenen Behörden zu beteiligen und eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Die zentrale Fragestellung für Rettungskräfte ist dabei: »Welche Auswirkung hat die geplante Maßnahme auf die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags?« Während einzelne Maßnahmen oftmals noch gut bewertet werden können, wird es bei zeitlich parallel laufenden und miteinander in Zusammenhang stehenden Maßnahmen schnell komplex und unüberschaubar. Ein digitaler Zwilling der Berufsfeuerwehr München soll nun zukünftig die Möglichkeit schaffen, derartige Szenarien vor der Umsetzung einfach und realitätsgetreu digital zu erproben. Aufbauend auf erhobenen GPS-Daten von Einsatzfahrzeugen entwickelt die Technische Universität München die Simulationsumgebung »rescuePY«. Die Simulationsumgebung basiert auf Open-Source-Daten sowie -Werkzeugen und ermöglicht eine einfache und zielgerichtete Erstellung eines digitalen Zwillings. Der digitale Zwilling wird hier am Beispiel der Branddirektion München demonstriert, wobei auch die Möglichkeit besteht, diesen auf andere Gebietskörperschaften zu übertragen. In diesem zweiten Teil wird das Simulationsmodell näher betrachtet.