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Die deutschen Meeresnaturschutzgebiete in Nord- und Ostsee

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Produktbeschreibung
Die Bundesrepublik Deutschland hat einen großen Teil ihrer Meeresflächen - rund 43 % der Nordsee und ca. 51 % der Ostsee - als Gebiete des europäischen terrestrischen und marinen Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000 ausgewiesen und an die Europäische Kommission gemeldet. Diese konnten weitgehend auch in die OSPAR- und Helsinki-Schutzgebietsnetze integriert werden. Im internationalen Vergleich besonders erwähnenswert ist die Meldung und Ausweisung der überwiegenden Bereiche der deutschen Küstengewässer als Natura-2000-Gebiete (in der Nordsee 9788 qkm [ca. 77 %] und der Ostsee 5472 qkm [ca. 50 %]) und die Ergänzung des Netzwerks durch zehn marine Off-Shore-Schutzgebiete in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ der Nordsee 7909 qkm [ca. 28 %]; AWZ der Ostsee 2468 qkm [ca. 55 %]). Deutschland hat hier in Europa Standards gesetzt. Der vorliegende Beitrag liefert erstmalig eine zusammenfassende Übersicht über die Natura-2000-Gebietskulisse in deutschen Meeresgewässern. Neben Daten zu Flächengrößen und Schutzgebietsstatus werden die wesentlichen Schutzgüter der Gebiete angegeben. Darüber hinaus wird aufgezeigt, inwieweit die Unterschutzstellung der europäischen Natura-2000-Gebiete bereits in nationales Recht übertragen ist und Managementmaßnahmen ergriffen wurden.
86. Jahrgang 2011
Heft 9+10
Seitenbereich 397 - 409
DOI: 10.17433/9.2011.50153115.397-409