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Energiewende braucht Bürgerpartizipation

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Produktbeschreibung
Die gesellschaftliche Zustimmung zur Energiewende ist hoch. Die zu deren Umsetzung notwendigen Maßnahmen gehen aber mit teils gravierenden Veränderungen der Landschaft und der unmittelbaren Wohnumgebung der Menschen einher, die zunehmend zu Vorbehalten oder auch gänzlicher Ablehnung führen können. Angesichts der nach Umfang und zeitlichem Rahmen hochgesteckten Ausbauziele gewinnen Fragen der Akzeptanz eine zunehmende Bedeutung. Im vorliegenden Beitrag werden Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung als Mittel zur Verbesserung der Akzeptanz vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Rahmenbedingungen erörtert. Neben den aus anderen Planungs- und Genehmigungsverfahren bekannten, rechtlich normierten Beteiligungsverfahren zeigt die Fülle ergänzender Angebote den hohen Bedarf an zusätzlichen Informations- und Mitwirkungsmöglichkeiten. Bürgerbeteiligungsmodelle mit finanziellen Anreizen für die jeweils betroffene Bevölkerung ("Bürgerdividende") werden als viel versprechender, bislang jedoch nicht hinreichend empirisch belegter Ansatz zur Akzeptanzförderung diskutiert.
89. Jahrgang 2014
Heft 6
Seitenbereich 243 - 249
DOI: 10.17433/6.2014.50153275.243-249