Produktbeschreibung
"Künstliche Religion" bezeichnet eine religionswissenschaftliche Forschungsperspektive auf religiöse Praktiken unter dem Gesichtspunkt ihrer materiellen und medialen Dispositionen. Im Fokus der Reihe steht also die artifizielle, menschgemachte Seite von Religion im Konvergenzbereich von Medien - Praktiken - Materialitäten.
"Künstliche Religion" nimmt die tragende Rolle der materiellen und medialen Welt nicht nur ernst, sondern zum methodologischen Ausgangspunkt: Das Künstliche wirkt auf den Menschen und sein Denken, Handeln und Fühlen zurück. Es hat Auswirkungen auf die Sozialformen des Religiösen, auf unsere Menschen-, Welt- und Gottesvorstellungen sowie auf die Arten und Weisen, wie wir unsere religiösen Praktiken ausführen.
Die Reihe möchte Autor:innen einen Diskursraum bieten, deren Arbeiten im aufgespannten Rahmen von Medien - Praktiken - Materialitäten liegen. Hierbei gibt es keine Vorgaben für die genannten Zentralbegriffe, sofern sie erstens kritisch reflektiert, zweitens logisch stringent aufeinander abgestimmt und drittens methodologisch begründet sind. Zielführend soll sein, Medien und Materialitäten in religiösen Praktiken unter dem Gesichtspunkt der dialektischen Wechselwirkung als ko-konstitutiv zu betrachten: Das formgebende Handeln des Menschen wirkt über seine Dinge und Medien in den religiösen Praktiken auf ihn formend zurück und die Religion des Menschen als Künstliche Religion wird zu einer ästhetischen, vierdimensionalen Raum-Zeit-Textur.
In diesem Kontext öffnet sich die Reihe sowohl für Arbeiten der historischen Religionswissenschaft, die bekannte Quellen unter den veränderten Perspektiven und Forschungshorizonten neu lesen, als auch für empirische Arbeiten aus der religionswissenschaftlichen Gegenwartsforschung.
"Künstliche Religion" nimmt die tragende Rolle der materiellen und medialen Welt nicht nur ernst, sondern zum methodologischen Ausgangspunkt: Das Künstliche wirkt auf den Menschen und sein Denken, Handeln und Fühlen zurück. Es hat Auswirkungen auf die Sozialformen des Religiösen, auf unsere Menschen-, Welt- und Gottesvorstellungen sowie auf die Arten und Weisen, wie wir unsere religiösen Praktiken ausführen.
Die Reihe möchte Autor:innen einen Diskursraum bieten, deren Arbeiten im aufgespannten Rahmen von Medien - Praktiken - Materialitäten liegen. Hierbei gibt es keine Vorgaben für die genannten Zentralbegriffe, sofern sie erstens kritisch reflektiert, zweitens logisch stringent aufeinander abgestimmt und drittens methodologisch begründet sind. Zielführend soll sein, Medien und Materialitäten in religiösen Praktiken unter dem Gesichtspunkt der dialektischen Wechselwirkung als ko-konstitutiv zu betrachten: Das formgebende Handeln des Menschen wirkt über seine Dinge und Medien in den religiösen Praktiken auf ihn formend zurück und die Religion des Menschen als Künstliche Religion wird zu einer ästhetischen, vierdimensionalen Raum-Zeit-Textur.
In diesem Kontext öffnet sich die Reihe sowohl für Arbeiten der historischen Religionswissenschaft, die bekannte Quellen unter den veränderten Perspektiven und Forschungshorizonten neu lesen, als auch für empirische Arbeiten aus der religionswissenschaftlichen Gegenwartsforschung.
