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Krieg verändert pädagogische Verhältnisse - oft ohne dass diese Veränderungen kritisch reflektiert werden. Das Buch entwickelt eine kritische Analyse der historisch gut dokumentierten und anhand aktueller Beispiele belegbaren machtvollen Eigendynamiken, die eintreten, wenn liberale Demokratien und ihre Erziehungssysteme mit den Herausforderungen des Krieges konfrontiert werden. Es stellt zugleich eine dezidierte Warnung dar, die aufzeigt, wie sich die Voraussetzungen pädagogischen Handelns in Kriegszeiten verändern, und ein Plädoyer für eine liberale Demokratieerziehung und -bildung, die ihren Grundwerten auch unter Bedingungen des Krieges treu bleibt.
Dr. Johannes Drerup ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der TU Dortmund. Dr. Sebastian Engelmann ist Juniorprofessor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der PH Karlsruhe.