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Modellierung der Tagfaltervielfalt im Schweizer Alpenraum: Mehr als ein Drittel der Tagfalter-Hot-Spots liegt in gesetzlich geschützten Trockenwiesen

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Produktbeschreibung
Der starke Rückgang der Trockenwiesen ist eine der Hauptursachen für die Bedrohung vieler spezialisierter Tagfalterarten in der Schweiz. Mittlerweile stehen Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung unter gesetzlichem Schutz. Die zu schützenden Trockenwiesen wurden dabei auf Basis von Vegetationsaufnahmen ausgewählt - ohne Berücksichtigung von faunistischen Daten. Ziel unserer Untersuchung war es, zu prüfen, inwiefern das Inventar auch jene Gebiete abdeckt, welche für den Erhalt von spezialisierten Tagfalterarten besonders bedeutend sind. Mit Hilfe von Daten aus dem schweizerischen Biodiversitätsmonitoring wurden die maßgeblichen Umweltvariablen für das Vorkommen typischer Tagfalterarten der Trockenwiesen bestimmt. Die Verteilung der Tagfalter-Hot-Spots wurde mittels Habitatmodellen modelliert und deren Übereinstimmung mit der Lage der gesetzlich geschützten Trockenwiesen verglichen. Die so modellierte Verteilung der Hot Spots zeigte, dass diese überdurchschnittlich oft mit den gesetzlich geschützten Trockenwiesen zusammenfallen. Somit können auch die typischen Tagfalterarten vom Schutz der Trockenwiesen profitieren.
87. Jahrgang 2012
Heft 7
Seitenbereich 298 - 304
DOI: 10.17433/7.2012.50153167.298-304