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Produktbeschreibung
Die Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts bildet die Grundlage des gesamten neuzeitlichen Denkens. Sie beginnt mit einer Prüfung des Wahrheitsgehalts unserer Bewusstseinsinhalte in möglichst streng wissenschaftlicher Methode durch die autonome Vernunft, um auf dieser Basis das System unserer Erkenntnisse zu entfalten. Unter dieser Norm stehen der Rationalismus von Descartes und Spinoza, Leibniz und Wolff ebenso wie der Empirismus seit Bacon und Hobbes bis Locke, Berkeley und Hume. Beide Denkrichtungen verbinden sich in der Aufklärung. Vor allem Kant vollendet und überwindet durch seine Vernunftkritik diese Periode; er erreicht zugleich durch die transzendentale Wende eine neue Problemebene philosophischer Reflexion, die grundlegend und richtungweisend wird für das nachfolgende Denken.
Autorenporträt
Dr. Harald Schöndorf SJ ist emeritierter Professor für Erkenntnislehre und Geschichte der Philosophie mit Schwerpunkt Philosophie der Neuzeit an der Hochschule für Philosophie München.
5., überarbeitete und erweiterte Auflage
2016. 373 Seiten, kartoniert, 195mm x 120mm x 20mm
ISBN 978-3-17-026392-5