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Produktbeschreibung
Dauerstress, Lärm und permanente Erreichbarkeit prägen den Alltag moderner Gesellschaften. Aktivität gilt als Maßstab für Leistung, Geschäftigkeit als Zeichen von Produktivität. Doch diese permanente Betriebsamkeit hat Folgen: Konzentration, Ruhe und Rückzug als Voraussetzungen für Denken, Wissensarbeit und politische Urteilskraft gehen zunehmend verloren.
Der Essayband "Ruhe!" untersucht diese Entwicklung in drei miteinander verbundenen Essays.
Im ersten Teil richtet Wolf Lotter den Blick auf die Kultur der Geschäftigkeit: eine Arbeitswelt, in der Kommunikation, Meetings und permanente Aktivität oft wichtiger erscheinen als konzentrierte Problemlösung.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Thema Lärm als gesundheitliche Belastung ebenso wie als Ausdruck einer Gesellschaft, die Lautstärke mit Vitalität verwechselt.
Der dritte Teil widmet sich dem schwindenden Recht auf Privatheit. Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, gehörte zu den zentralen Freiheitsrechten moderner Gesellschaften. Heute gerät es durch digitale Dauerkommunikation, soziale Übergriffigkeit und organisatorischen Druck zunehmend ins Wanken.
Lotter verbindet Beobachtungen aus Arbeitswelt und Alltag mit Erkenntnissen aus Neurowissenschaft, Arbeitspsychologie, Ökonomie, Architektur und Philosophie. Das Buch ist kein Ratgeber zur Selbstoptimierung, sondern eine Analyse unserer Gegenwart und eine Verteidigung von Konzentration, Ruhe und Distanz als Voraussetzungen von Arbeit, Denken und demokratischer Kultur.
Der Essayband "Ruhe!" untersucht diese Entwicklung in drei miteinander verbundenen Essays.
Im ersten Teil richtet Wolf Lotter den Blick auf die Kultur der Geschäftigkeit: eine Arbeitswelt, in der Kommunikation, Meetings und permanente Aktivität oft wichtiger erscheinen als konzentrierte Problemlösung.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Thema Lärm als gesundheitliche Belastung ebenso wie als Ausdruck einer Gesellschaft, die Lautstärke mit Vitalität verwechselt.
Der dritte Teil widmet sich dem schwindenden Recht auf Privatheit. Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, gehörte zu den zentralen Freiheitsrechten moderner Gesellschaften. Heute gerät es durch digitale Dauerkommunikation, soziale Übergriffigkeit und organisatorischen Druck zunehmend ins Wanken.
Lotter verbindet Beobachtungen aus Arbeitswelt und Alltag mit Erkenntnissen aus Neurowissenschaft, Arbeitspsychologie, Ökonomie, Architektur und Philosophie. Das Buch ist kein Ratgeber zur Selbstoptimierung, sondern eine Analyse unserer Gegenwart und eine Verteidigung von Konzentration, Ruhe und Distanz als Voraussetzungen von Arbeit, Denken und demokratischer Kultur.