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Ehemalige Kriegsteilnehmer und ihre Organisationen beeinflussten sowohl nach dem Ersten als auch nach dem Zweiten Weltkrieg das gesellschaftliche Klima und die politische Kultur in Württemberg. Die Veteranen brachten spezifische Deutungen des Krieges zum Ausdruck und verbanden diese nicht selten mit einem Handlungsappell an die politischen Entscheidungsträger. Darüber hinaus waren Offiziere aus Württemberg auf Reichs- bzw. Bundesebene am Neuaufbau militärischer Strukturen beteiligt. Der Sammelband rekonstruiert die Wirkmächtigkeit militärischer Netzwerke über historische Zäsuren hinweg und analysiert die militärischen Erinnerungskulturen, die sich in Württemberg nach den Kriegsniederlagen von 1918 und 1945 ausbildeten.
Die Herausgeber
Dr. Wolfgang Mährle ist Archivar beim Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, und Stellvertretender Vorsitzender des Württembergischen Geschichts- und Altertumsvereins.
Professor Dr. Wolfram Pyta ist Leiter der Abteilung Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart und Direktor der Forschungsstelle Ludwigsburg.
Dr. Frederick Bacher ist Archivar beim Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Archivischer Grundsatz.
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