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Produktbeschreibung
War das Frühmittelalter doch ein dunkles Zeitalter? Mehrfach trübten nach großen Vulkanausbrüchen Aschewolken die Atmosphäre in weiten Teilen des Globus. Klimatische Schwankungen führten zu Naturkatastrophen, Ernteausfällen und Hungersnöten - und begünstigten den Ausbruch der ersten großen Pestpandemie. Verunsichert durch das Nahen diverser Jahrtausendwenden befürchteten manche den Anbruch der Endzeit.
Der Autor beleuchtet auf der Grundlage neuer naturwissenschaftlicher Daten den geophysikalischen, klimatischen und epidemiologischen Hintergrund dieser Phänomene und rekonstruiert mit historischen und archäologischen Befunden ihren Einfluss auf die Gesellschaften dieser Zeit und die Deutungen dieser Extremereignisse durch die Zeitgenossen. Die "Aschenzeit" erweist sich als eine Epoche der Unruhe, die nicht nur durch den Zusammenbruch von etablierten Ordnungen, sondern enorme Mobilität und Anpassungsfähigkeit gekennzeichnet war - weit über Europa hinaus.
Der Autor beleuchtet auf der Grundlage neuer naturwissenschaftlicher Daten den geophysikalischen, klimatischen und epidemiologischen Hintergrund dieser Phänomene und rekonstruiert mit historischen und archäologischen Befunden ihren Einfluss auf die Gesellschaften dieser Zeit und die Deutungen dieser Extremereignisse durch die Zeitgenossen. Die "Aschenzeit" erweist sich als eine Epoche der Unruhe, die nicht nur durch den Zusammenbruch von etablierten Ordnungen, sondern enorme Mobilität und Anpassungsfähigkeit gekennzeichnet war - weit über Europa hinaus.