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Fake News: Macht der Lügen

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Produktbeschreibung
Das Internet steht nahezu jedem zur Verfügung, sei es als Informations- oder Unterhaltungsmedium, sei es als Publikationsplattform. Das Internet stellt keine Qualitätsanforderungen und bietet somit auch keine Qualitätsgarantien. Und so ist das Genre der Fake News - manipulativ verbreitete vorgebliche Nachrichten - in der modernen Medienwelt, in der soziale Netzwerke Unwahrheiten und Halbwahrheiten mit Lichtgeschwindigkeit verbreiten, zu neuer Form aufgelaufen. Fake News stellen heute eine riesige Herausforderung für die gesamte Gesellschaft dar.
Denn wie lassen sich Falschmeldungen von echten Informationen unterscheiden? Fledermausmenschen und Einhörner auf dem Mond? Glatt gelogen. Eine Präsidentschaftskandidatin, die in einer Pizzeria einen Kinderpornoring betreibt? Unfug. Eine vorgetäuschte Mondlandung, gefälschte Wahlen? Kann nicht sein. Oder doch? Echtes Kriegsbild oder KI-generiert? Kaum noch zu entscheiden. In einer Welt, in der das Angebot an echten, falschen und verfälschten Informationen ständig zunimmt, lösen sich die Grenzen zwischen Lüge, Manipulation, Propaganda, Meinung und Wahrheit bisweilen auf. Und das wird gezielt genutzt. Staaten beschäftigen Trollfabriken zur Streuung von Propaganda und Lügen, populistische Parteien nutzen irreführende Darstellungen, um für ihre Weltsicht zu werben oder das Vertrauen in etablierte Institutionen zu zerstören. Selbst ExpertInnen und Medien verlaufen sich schon einmal im Dschungel der Informationen und machen im Kampf um die Deutungshoheit nicht immer eine gute Figur.
Hanno Beck und Aloys Prinz erläutern, welche Arten von Fake News es gibt, wie sie entstehen, welche Folgen sie haben, wie sie wirken, welche Rolle Staaten, Medien, Forschung und wir selbst dabei spielen und wie man sich gegen gezielte Desinformation wehren kann.
Die Autoren
Aloys Prinz - Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes und an der Universität zu Köln, wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. anschließend wissenschaftlicher Assistent am Institut für Finanzen, Steuern und Sozialpolitik der Freien Universität Berlin, Promotion und Habilitation an der Freien Universität Berlin, Professor für Volkswirtschaftslehre, insbes. Wirtschaftspolitik, an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (1993-2000), seit 2000 Professor für Volkswirtschaftslehre, insbes. Finanzwissenschaft, an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Hanno Beck - Studium der Volkswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; danach wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Promotion zum Dr. rer. pol. über die Osterweiterung der Europäischen Union; anschließend Mitglied der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; seit 2006 Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik an der Hochschule Pforzheim; zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften; Bücher u.a.: Medienökonomie (Springer Verlag), der Alltagsökonom; der Liebesökonom, die Logik des Irrtums (F.A.Z. Verlag); So funktioniert die Börse (Societäts Verlag), Geld denkt nicht (Hanser), Glück, Alles, was im Leben zählt (Eichborn).
158 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-17-043764-7