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2026. 247 Seiten mit 6 Abb., 1 Tab., gebunden, 206mm x 155mm x 21mm
ISBN 978-3-17-048073-5

Fortschritt

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Produktbeschreibung
Warum demokratische Gesellschaften wieder an eine gestaltbare Zukunft glauben müssen.

Über lange Zeit war die Überzeugung selbstverständlich, dass die Zukunft besser werden kann: durch Wissenschaft, Technik, wirtschaftliche Entwicklung und politische Freiheit. Heute ist dieses Vertrauen brüchig. Klimakrise, Kriege, gesellschaftliche Polarisierung und die rasante technologische Entwicklung nähren Zweifel daran, ob Fortschritt überhaupt noch möglich oder wünschenswert ist.

Ulrich Machold zeichnet nach, wie der Fortschrittsgedanke seit Aufklärung und Industrialisierung westliche Gesellschaften geprägt hat & und weshalb er seit den 1970er-Jahren zunehmend an Überzeugungskraft verlor. Er untersucht die Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, die Ambivalenzen moderner Technologien sowie kulturelle und politische Entwicklungen, die den Blick auf die Zukunft verändert haben.

Zugleich wendet sich das Buch gegen eine Politik und Öffentlichkeit, die vor allem Risiken verwalten. An Beispielen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie zeigt Machold, weshalb demokratische Gesellschaften eine neue, realistische Idee des Fortschritts brauchen: nicht als naiven Optimismus, sondern als Verbindung von Wohlstand, Freiheit und gemeinsamer Handlungsfähigkeit.


Ein Buch über die Frage, ob wir unsere Zukunft noch gestalten wollen und wie wir den Glauben daran zurückgewinnen können.
Der Autor
Ulrich Machold, Politikwissenschaftler, Ökonom und Journalist (u.a. Tagesspiegel, Welt, NZZ), befasst sich seit Jahren mit staatlicher Transformation, digitaler Infrastruktur und Fragen zu Governance.

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