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2026. 218 Seiten, kartoniert, 203mm x 140mm x 15mm
ISBN 978-3-17-046425-4

Kein Kinderspiel

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Produktbeschreibung
Kinder- und Jugendmedienschutz steht heute unter doppeltem Druck: Die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen verändert sich rasant, während der rechtliche Rahmen komplex und vielfach verschachtelt ist. Zwischen verfassungsrechtlichen Schutzpflichten, Jugendschutzgesetzen, Medienstaatsverträgen, Aufsichtspraxis und europäischer Digitalregulierung entsteht ein Feld, das nur schwer zu überblicken ist.

Der Band nimmt diese Gemengelage systematisch auseinander. Er beschreibt, wie Kinder und Jugendliche digitale Medien tatsächlich nutzen, ordnet Chancen und Risiken anhand aktueller Forschungslage ein und zeigt, welche Instrumente der Jugendmedienschutz in Deutschland und Europa zur Verfügung hat & von gesetzlichen Vorgaben über Aufsichtsstrukturen bis hin zu Plattformpflichten. Zugleich macht er sichtbar, wo der bestehende Rechtsrahmen an seine Grenzen stößt: bei neuen Geschäftsmodellen, globalen Plattformen, datengetriebenen Angeboten und technischen Entwicklungen, die klassische Schutzmechanismen unterlaufen.

Besonders im Fokus stehen die Fragen, was das Recht im digitalen Raum leisten kann, wo es strukturell überfordert ist und welche Rolle andere Bausteine wie Medienbildung, elterliche Verantwortung und technische Gestaltung spielen. Damit bietet das Buch einen kompakten, gut verständlichen Einstieg in den Jugendmedienschutz der digitalen Gesellschaft & und eine Orientierung für alle, die in Praxis, Verwaltung, Politik oder Wissenschaft mit dem Thema befasst sind.
Der Autor
Dr. Stephan Dreyer ist Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI). Er forscht zu Jugendmedienschutz, Kinderdatenschutz und Kinderrechten in digitalen Umgebungen.

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