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Produktbeschreibung
Die Gentechnologie ist ein seit Jahrzehnten kontrovers diskutiertes Thema in der Bundesrepublik. Was sind die Grenzen zwischen Gentechnologie, klassischer Züchtung und natürlichen Veränderungen? Welche Verantwortung tragen Politik oder Wissenschaft? Debatten über diese Fragen und die politische Regulierung von Gentechnik begannen bereits in den 1970er Jahren.
Anna R. Klassen untersucht die Gesetzesinitiativen, Richtlinienpapiere, Konferenzen und die Arbeit der einschlägigen Kommissionen zum Thema Gentechnik in den 1970er und 1980er Jahren. Dabei wird gezeigt, dass die ersten Debatten im Spannungsfeld von sich rapide verändernden Wissensbeständen, der Kommunikation von Wissen und (Noch-)Nichtwissen und der Öffentlichkeit standen. Im Diskurs über Wissenschaftsreflexion wurde "die Gentechnik" dabei von verschiedenen Akteuren mit unterschiedlichen Interessen in je unterschiedliche Kontexte gesetzt und verhandelt.
Anna R. Klassen untersucht die Gesetzesinitiativen, Richtlinienpapiere, Konferenzen und die Arbeit der einschlägigen Kommissionen zum Thema Gentechnik in den 1970er und 1980er Jahren. Dabei wird gezeigt, dass die ersten Debatten im Spannungsfeld von sich rapide verändernden Wissensbeständen, der Kommunikation von Wissen und (Noch-)Nichtwissen und der Öffentlichkeit standen. Im Diskurs über Wissenschaftsreflexion wurde "die Gentechnik" dabei von verschiedenen Akteuren mit unterschiedlichen Interessen in je unterschiedliche Kontexte gesetzt und verhandelt.