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Das Buch gibt einen Überblick über das Forschungsfeld der Pädagogischen Anthropologie, indem es in grundlegende Begriffe, Theorien und Forschungsthemen einführt. Der Autor stellt Menschenbild und Körper als zentrale Begriffe der Pädagogischen Anthropologie dar und zeigt, welche originären Sichtweisen sie auf erziehungswissenschaftliche Fragestellungen eröffnen. Aufbauend auf den pädagogisch-anthropologischen Annahmen der Unbestimmtheit, des Weltbezugs und der mimetischen Fähigkeit des Menschen entwickelt der Autor zudem eine Theorie der konnektiven Bildung, die er anhand der Themen Reisen, Sprache, Ökonomie, Maschinen und Anthropozän exemplarisch verdeutlicht.
Ruprecht Mattig, Dr. phil., ist Professor für Systematische Erziehungswissenschaft und Methodologie der Bildungsforschung an der Technischen Universität Dortmund. Von 2008 bis 2012 war er Assistant Professor an der Universität Kyoto (Japan). Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Pädagogische Anthropologie, Ritualforschung, Sprache und Mehrsprachigkeit, Kosmopolitismus und Global Citizenship Education, Glücksforschung und Wilhelm-von-Humboldt-Forschung. Ruprecht Mattig ist Co-Vorsitzender der Kommission Pädagogische Anthropologie und Sprecher der Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft.